Das Foto stammt aus dem Archiv des Albvereins und zeigt die Wegpflege-Helfer. Von links nach rechts: Willi Ritter, Markus Kleiner, Heiko Schilling, Oliver Mattulat, Eberhard Dett, Markus Glückler, Kai Uwe Haug. Es fehlen: Jürgen Decker, Fridolin Steidle und Mario Mauch. Foto: Graf Foto: Schwarzwälder Bote

Natur: Wegewartgruppe des Nusplinger Albvereins hat alle Hände voll zu tun / Der Wurzelweg wird saniert

Die Wegewartgruppe des Nusplinger Albvereins kümmert sich regelmäßig um die Wanderwege rund um die Gemeinde und ermöglicht Naturliebhabern damit ein einzigartiges Wandererlebnis. Für 2021 steht einiges an weiterer Arbeit auf dem Plan.

Nusplingen. Für das Jahr 2021 haben sich die Nusplinger Wegepfleger einiges vorgenommen. Mit der Komplettsanierung des Wurzelweges an der "Alten Steige" steht ihnen in naher Zukunft ein besonders großes und aufwendiges Projekt bevor.

Nicht nur Einheimische schätzen den hohen Freizeitwert der Wanderwege rund um Nusplingen, auch auswärtige Wanderer genießen die Natur der Schwäbischen Alb.

Das Nusplinger Wegenetz umfasst insgesamt sieben Rundwanderwege unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade. Zusammengerechnet haben sie eine Länge von mehr als 30 Kilometern. Dazu zählen unter anderem der Geologische Lehrpfad "Ins Reich der Meerengel", der Rundweg Mariafels und der Staufenbergweg.

Die Rundwanderwege ergänzen sich gegenseitig. Sie kreuzen oder tangieren sich, wodurch es möglich ist, die Wanderung beliebig zu erweitern oder zu verkürzen. Hinzu kommen mehrere Zubringerwege sowie rund 15 Kilometer überregionale Albvereinswege, auf denen auch die Pilgerwege Jakobs- und Martinsweg verlaufen. Zudem wurde im vergangenen Jahr mit dem "Bänkleweg" ein komplett neuer Wanderweg gestaltet.

Die Wanderwege der Ortsgruppe miteingeschlossen, gibt es rund um Nusplingen mehr als 50 Kilometer an Wanderwegen, die zum einen geübten Wanderern etwas bieten, aber auch einen gemütlichen Spaziergang möglich machen.

Die Menge der Arbeit ist nicht gleich offensichtlich

Wie viel Arbeit hinter den gepflegten Strecken steckt, ist für den Wanderer auf den ersten Blick nicht ersichtlich. Das Schaffen, die Pflege und das Instandhalten der Wanderrouten kosten die Nusplinger Wegewarte das gesamte Jahr über viel Zeit und Aufwand. Der Bauhof Nusplingen unterstützt sie dabei.

Unter anderem gehört zu den umfangreichen Aufgaben der naturverbundenen Männer, regelmäßig zu mähen, Hecken zurückzuschneiden und Stufen auszubessern. Zu Beginn des Jahres machten ihnen außerdem Schneebruch und Sturmschäden zu schaffen. Etliche umgestürzte Bäume, die vor allem den Wanderweg "Alte Rosssteige" und den "Hummelbühl Rundweg" versperrten, hat die Wegewartgruppe unter der Leitung von Markus Glückler beseitigt.

Für die nächsten Wochen und Monate haben sich die Albvereinsmitglieder ein arbeitsreiches Projekt vorgenommen. Der beliebte Wanderweg "Alte Steige" führt von Nusplingen aus auf den Berg zur Nusplinger Albvereinshütte. Der obere Teil dieser Strecke weist allerdings große Schäden auf. Die Baumstämme, die vor 15 Jahren genutzt wurden, um den Weg zu befestigen, sind mittlerweile verfault. Um der Bevölkerung wieder ein sicheres und entspanntes Wandererlebnis zur Hütte zu ermöglichen, wird der Wurzelweg saniert. Die gefährlichsten Stellen hat das Team bereits ausgebessert. Anstatt der Bäume sollen nun Leitplanken eingebaut werden, die den Weg langfristig und sicher befestigen.

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