Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Nusplingen Luchs streift den Traufweg entlang

Von
Die Bilder zeigen den Luchs, der auf dem Gewann Tannenfelsen in Nusplingen fotografiert worden ist, mit seiner Beute. Foto: Wildkamera

Nusplingen - Eine Wildkamera hat vor wenigen Tagen in Nusplingen einen Luchs gleich mehrfach spektakulär fotografiert. Die Wildkatze streifte im Gewann "Tannenfelsen" entlang des sogenannten Traufweges auf dem Westerberg entlang.

Sogar mit ihrer Beute, einem Reh, zeigen die Aufnahmen die Raubkatze, die bei Nusplingen unterwegs ist. Durch den Fund eines gerissenen Rehs und die typischen Reißspuren eines Kehlbisses hatten die Jagdpächter bereits vor zwei Wochen den Verdacht gehegt, dass sich ein Luchs in ihrem Revier befinden könnte. Mittels zweier Wildkameras ist es ihnen inzwischen gelungen, auch den eindeutigen Beweis zu erbringen, dass ein Luchs unterwegs ist.

Armin Hafner, der für das Luchsmonitoring im Naturpark Obere Donau zuständig ist, bestätigte, dass es sich bei dem Tier um einen registrierten Luchs aus seinem Bereich handle. Alle sechs Stunden sendet das Halsband, das die Wildkatze trägt, ein Signal, sodass sich der jeweils aktuelle Standpunkt einwandfrei bestimmen lässt.

Da die Jäger im Naturschutzgebiet in der Vergangenheit schon mehrere gerissene und zu Tode gehetzte Rehe rund um den Westerberg gefunden hatten, stellte sich der Verdacht ein, dass der Luchs schon längere Zeit rund um die Heuberggemeinde Nusplingen aktiv ist. Durch die Aufzeichnungen des Senders konnte das jedoch eindeutig ausgeschlossen werden. Die Rehrisse stammen demzufolge mit hoher Wahrscheinlichkeit von wildernden Hunden. In diesem Zusammenhang weisen die Jagdpächter eindringlich darauf hin, dass Hundebesitzer ihre Tiere nicht wahllos umherspringen lassen dürfen. Sollte einem Hund das Hetzen oder gar Wildern eines Rehs nachgewiesen werden, dann müssr der Besitzer mit einer Strafanzeige rechnen, betonen sie.

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.