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Nusplingen In 100 Jahren: vom Kienspan zur Glühbirne

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Von Michael Klaiber

Nusplingen. Vor 100 Jahren hielt die Elektrizität auch in der Heuberggemeinde Nusplingen Einzug. Eine Sonderausstellung unter dem Namen "Vom Kienspan zur Glühbirne – 100 Jahre Elektrizität in Nusplingen", die in der Alten Friedhofskirche St. Peter und Paul zu sehen ist, zeigt eindrucksvoll den Siegeszug des heute aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken "elektrischen Stroms".

Dem Vorsitzenden des Fördervereins, Udo Klaiber, ist es zu verdanken, dass nach der erfolgreichen Ausstellung des vergangenen Jahres zum Thema "Der Erste Weltkrieg in der Heimat", erneut eine hochinteressante und kurzweilige Sammlung in der Alten Friedhofskirche in Nusplingen zu bestaunen ist.

In anschaulicher Weise wird den Besuchern verdeutlicht, wie sich die Menschen vor 100 Jahren zu behelfen wussten, als es nicht selbstverständlich war, bei Dunkelheit einfach auf einen Kippschalter zu drücken und den Raum zu erleuchten. Zahlreiche Unikate wie Schusterkugeln, Kienspanhalter, verschiedene Kerzen, Laternen, Kaffeemaschinen, eine elektrische Holzwaschmaschine und viele weitere alltäglich gebrauchte Ausstellungsstücke von anno dazumal zeugen von einer Zeit, in der die Menschen die ihnen gebotenen Möglichkeiten – so gut es eben ging – nutzten.

Die Ausstellung wird anschaulich umschrieben und untermalt durch wissenswerte und kurzweilige Geschichten zu den jeweiligen Utensilien sowie durch manche Anekdote, die durch Aufzeichnungen einzelner Personen von früher belegt ist.

Parallel zur Sonderausstellung ist auch die Dauerpräsentation zur Geschichte des Nusplinger Wahrzeichens zu besichtigen. Die Ausstellung ist jeden Sonntag von 14 bis 17 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet. Es ist zudem möglich, Führungen für Schulklassen, Gruppen und Vereine zu anderen Zeiten zu buchen. Auskünfte erteilt die Gemeindeverwaltung in Nusplingen unter der Telefonnummer 07429/9 31 09 20.

 
 

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