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Nusplingen Im Frühjahr 2021 kann es losgehen

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Der Eingangsberich der Turn- und Festhalle wird verlegt und durch ein helles, gläsernes Foyer ersetzt. Foto: Müller Foto: Schwarzwälder Bote

Die Pläne für die Sanierung der Turn- und Festhalle werden konkreter. Das Baugesucht ist eingereicht und das Brandschutzkonzept genehmigt. Anfang 2021 geht es los.

Nusplingen. Derzeit ist die Turn- und Festhalle nicht nur Sporthalle für Vereine und den Schulsport, sondern auch Sitzungsort für Sitzungen des Gemeinderats. Dieser lauschte bei seiner jüngsten öffentlichen Zusammenkunft, wie sich die Halle im Laufe des kommenden Jahres verändern wird. Sandra Karle vom Unterdigisheimer Ingenieurbüro Karle stellte den Marschplan der kommenden Monate und die Pläne für die Sanierung vor.

Das Baugesuch ist eingereicht, es ist laut Karle nur noch eine Frage von Tagen, bis es genehmigt ist. Das Brandschutzkonzept ist bereits abgesegnet. Um nicht in Konflikt mit der Städtebauförderung zu kommen, stellte Karle einen Fahrplan vor: Am 14. Dezember wird der Rohbau ausgeschrieben, am 14. Januar ist Submissionstermin, und in der Gemeinderatssitzung am 28. Januar sollen die Arbeiten vergeben werden. Mitte Januar wird die Detailplanung abgestimmt, die in der Februarsitzung auf den Ratstisch kommt und schließlich in die Ausschreibung geht. Die Hallensanierung geht im Rahmen der Quartiersanierung "Alte Nadelfabrik Umfeld" über die Bühne, für die bis Ende 2023 Zuschüsse in Höhe von 1,5 Millionen Euro erwartet werden.

Die Pläne für den Umbau sehen vor, dass künftig die Besucher in einem hellen verglasten Foyer empfangen werden. Der Eingangsbereich wird daher verlegt. An der Nord-West-Seite entsteht ein Anbau mit Küche, Lagerraum, Technikraum und Sanitäranlagen. Die Westseite der Küche erhält einen überdachten Lieferanteneingang. Die Sanitärräume werden erneuert und in Richtung Schwimmbad verlegt sowie durch eine barrierefreie Toilette ergänzt. Die Bühne erhält einen festen Platz an der Ostseite.

Damit wird der derzeitige Technikraum zum Lager umfunktioniert, im aktuellen Küchenraum wird künftig die Hallenbestuhlung lagern. Mit dem Um- und Anbau bedarf es auch einer Neukonzipierung des Brandschutzes. Aus dem Hallenbad wird ein Notausgang direkt nach draußen führen, ebenso wird eine Fluchttreppe aus der Halle angebracht. Weitere Rettungswege wurden im Brandschutzkonzept erarbeitet.

Betrieb soll so lange wie möglich laufen

"Wir möchten den Betrieb in der Halle so lange wie möglich aufrecht erhalten", versicherte Karle. Im Klartext: Auch während der laufenden Sanierung soll mindestens der Schulsport- und Trainingsbetrieb weiterhin möglich sein. Ob dies auch für den öffentlichen Badebetrieb im Hallenbad gilt, steht allerdings noch nicht fest. Begonnen wird daher mit der Notausgangstreppe, über die während des Umbaus des Eingangsbereichs die Halle betreten werden kann. Solange die Sanitärräume nicht nutzbar sind, sollen mobile Toilettenwagen aufgestellt werden.

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