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Nusplingen Es drängt ihn zu neuen Aufgaben

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Will Nusplingen den Rücken kehren: Tobias Keller.Foto: Archiv Foto: Schwarzwälder Bote

Nusplingen (hol). Tobias Keller, derzeit Kämmerer in der Gemeinde Nusplingen, hat seine Bewerbung für den zweiten Wahlgang der Bürgermeisterwahl in Mühlingen eingereicht. Insgesamt vier Bewerber gehen damit am nächsten Sonntag, 4. Oktober, um das Amt ins Rennen.

Tobias Keller, der dieser Tage seine Unterlagen im Rathaus abgegeben hat, ist in der Gemeinde Mühlingen kein Unbekannter: Rund neun Jahre, von 1991 bis 2001, war er dort für die Finanzen verantwortlich. Aktuell ist er neben seiner Arbeit in Nusplingen seit 2011 noch als ehrenamtlicher Bürgermeister in Bärenthal im Landkreis Tuttlingen tätig. Der 59-Jährige fühlt sich der Gemeinde Mühlingen seit langem verbunden. Als Kämmerer dort habe er sich immer sehr wohl gefühlt und die Zusammenarbeit mit den Bediensteten als angenehm empfunden. Dann kam das Angebot, Verbandskämmerer beim Gemeindeverwaltungsverband Donau-Heuberg zu werden, was er nicht ausschlagen wollte. Nach 18 Jahren in dieser Aufgabe wechselte Keller als Kämmerer nach Nusplingen.

"Nachdem sich im ersten Wahlgang keiner der Kandidaten durchsetzen konnte, habe ich mich entschlossen, meinen Hut in den Ring zu werfen, denn ich habe das Gefühl, die Mühlinger wünschen sich einen Fachmann als Bürgermeister", nennt Keller seinen Beweggrund für die Kandidatur. Gerne möchte er zurückkehren, denn Mühlingen sei "Liebe auf den ersten Blick" gewesen.

Nach Kellers Draufsicht steht die Gemeinde im Landkreis Konstanz im Nordosten des Hegaus sehr gut da. Sein Augenmerk will er auf den Breitbandausbau und die Digitalisierung an den Schulen richten. Weitere Ideen sind, eine Seniorenwohnanlage mit betreutem Wohnen zu errichten und das Radwegenetz auszubauen.

Keller ist 59 Jahre alt und verheiratet. Mit seiner Frau hat er sechs Kinder im Alter von 19 bis 31 Jahren. Geboren ist er in Singen, aufgewachsen in Radolfzell, wo er in der dortigen Stadtverwaltung auch seine Ausbildung absolviert hat – mit Studium an der Hochschule für Verwaltung in Kehl.

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