Mit Durchblick: Der Tübinger Regierungspräsident Klaus Tappeser (Fenster Mitte) stattete gestern den Ferienspielen der Gemeinden Nusplingen und Obernheim einen Besuch ab. Nicht nur die Bürgermeister Josef Ungermann – im linken Fenster zu sehen – und Jörg Alisch (rechts) freuten sich über den hohen Gast, sondern auch die Kinder. Fotos: Weiger Foto: Schwarzwälder Bote

Ferienspiele Nusplingen: Regierungspräsident dankt bei seinem Besuch den ehrenamtlichen Betreuern

Strahlender Sonnenschein empfing den Gast aus Tübingen: Regierungspräsident Klaus Tappeser hatte sich für den Besuch der Ferienspielkinder aus Nusplingen und Obernheim einen denkbar günstigen Tag ausgesucht.

Nusplingen. Anlass für die Stippvisite: Gleich drei Ökomobile aus den Regierungsbezirken Tübingen, Stuttgart und Freiburg und dazu noch das "Fischmobil" aus der Landeshauptstadt statteten den 96 Buben und Mädchen sowie deren Betreuern einen Besuch ab. Diesen bot sich ein imposantes Bild, als die vier großen Laster auf dem Nusp­linger Festplatz einrollten. Anschließend gestalteten ihre Besatzungen zusammen mit den Kindern ein Nachmittagsprogramm, in dem sich alles rund um Wald, Wiese und Bach drehte. Die jungen Biologen gingen zuerst auf die Suche nach Libellen, Fröschen oder Fischen und dann an die Mikroskope und Beobachtungsgläser.

Doch zuvor lobte der Regierungspräsident die Bürgermeister Jörg Alisch und Josef Ungermann für das ansprechende Programm, das ihre Gemeinden dem Nachwuchs böten: "Die berufstätigen Eltern werden Ihnen dankbar sein. Wie will man sechs Wochen Sommerferien überbrücken, wenn man selbst arbeiten muss?" Tappeser zollte vor allem den 24 Betreuern Respekt: "Solche Programme leben vom Ehrenamt, egal ob in der Stadt oder einer kleineren Gemeinde. Was täte unser Land ohne Menschen wie Sie?"

Hohes Lob vom Tübinger Vorgesetzten

Einem Ferienspiele-Helfer, der sich bescheiden im Hintergrund hielt, dankte der Regierungspräsident sogar persönlich und sehr herzlich, nämlich Peter Reiser, der auch in diesem Jahr das Spektakel leitet und in Nusplingen zudem als Aktivposten in Fanfarenzug und TSV bekannt ist. Wenn er mal nicht ehrenamtlich tätig ist, sondern sein Geld verdient, tut er das übrigens in Klaus Tappeser Tübinger Regierungspräsidium – die beiden sind gewissermaßen Kollegen, nur halt auf unterschiedlichen Posten.

Der Besuch der vielen Öko-Trucks ist übrigens auch Reisers Initiative und Kontakten zu danken. "Eine gute Sache", befand sein Vorgesetzter angesichts der wuselnden Kinderschar, die voller Begeisterung bei der Sache war. Klaus Tappeser wagte selbst einen Blick durchs Mikroskop, um die Kleinstlebewesen aus der Bära zu begutachten: "Ihr habt Spaß und lernt auch noch etwas dabei."

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