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Nusplingen Alle helfen mit bei der Umstellung

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Die Aufteilung im Kindergarten wird einem neuen Konzept angepasst. Foto: Archiv Foto: Schwarzwälder Bote

Die altersheterogene Gruppeneinteilung im Kindergarten Nusplingen wird künftig Vergangenheit sein. Da in den vergangenen Jahren mehr Kleinkinder aufgenommen wurden, bedarf es einer Neustrukturierung.

Nusplingen. Ab 1. Juli weht ein frischer Wind im Nusplinger Kindergarten. Dann wird das Konzept realisiert, das Kindergartenleiterin Jennifer Mengis und ihr Team im Rahmen eines Inhouse-Seminars ausgearbeitet haben.

Da vor allem in den vergangenen beiden Jahren vermehrt Kleinstkinder aufgenommen wurden, wurde die Altersspanne in den Gruppen zu groß. "Wir haben gemerkt, dass wir weder Klein noch Groß gerecht werden", erklärte Mengis in ihrer letzten Sitzung als Gemeinderätin.

Künftig werden die Kinder altershomogen betreut: Die Kinder, die gemeinsam in die Schule kommen, bilden eine Gruppe.

Um dieses Konzept umzusetzen, muss auch räumlich umstrukturiert werden. Die größte Veränderung wird es im sogenannten "Baustein" geben. Hier werden überwiegend die Kinder betreut, die zu groß für die Krippe sind und zu klein für die Kindergartenkinder.

Die Materialien sind den Bedürfnissen Zweijähriger angepasst. Es bleibt Platz für freies Spiel, die Kinder sollen hier sogenannte "Materialien mit Erwartungen" kennen, die eine zweckgebundene Einführung brauchen wie etwa Scheren, Puzzles oder Knete.

Im Krippenraum hingegen werde es künftig überwiegend "Materialien ohne Erwartung geben", Gegenstände, die nicht an einen Zweck gebunden sind – Tücher, Eimer, Bälle.

Im Künstlerraum und im Bewegungsraum bleibt alles wie bisher; auch im Spielezimmer wird es weiterhin Platz für Freispiel und Rollenspiele bleiben.

Das Obergeschoss des Kindergartens war bisher das Stiefkind der Einrichtung. In der neuen Bildungswerkstatt können die älteren Kinder nach Plan bauen oder experimentieren.

Auch der Eingangsbereich soll verändert werden; die Kinder dürfen sich ihren Garderobenplatz selbst aussuchen. In der Cafeteria werden künftig nur noch die Kindergartenkinder zwischen drei und sechs Jahren vespern. Die Kleineren bleiben in ihren Gruppenräumen.

Auch mit der Auflösung der Stammgruppen wird es weiterhin den Morgenkreis geben. Die Bezugserzieherin, die auch Ansprechpartnerin für die Eltern sein wird, wird die Erzieherin aus der jeweiligen Morgenkreisgruppe sein.

Der Ruf nach Veränderung kam von Seiten der Kindergartenleitung. Mit dem Zuwachs an Kleinstkindern haben alte Strukturen nicht mehr funktioniert, berichtete Jennifer Mengis. "Wir freuen uns, dass die Theorie nun endlich zur Praxis wird."

Am Freitag war der letzte Tag nach altem Muster. Symbolisch halfen die Kinder mit beim Packen der Kisten, viele Gegenstände und Spielgeräte müssen in andere Zimmer wandern.

Mengis und ihren Erzieherinnen war es wichtig, dass die Kinder bei der Umstrukturierung miteinbezogen werden.

Ihre Redaktion vor Ort Albstadt

Karina Eyrich

Fax: 07431 9364-51

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