Der Musikverein Kuhbach spielte Hits der erfolgreichsten Männer der Musikgeschichte.
Gut besucht war das Konzert, zu dem der Musikverein Kuhbach am Samstag in die Festhalle eingeladen hatte. Unter der Leitung von Ellen Förster entrollte das Blasorchester unter dem Motto „Die Show muss weitergehen“ ein abwechslungsreiches Bukett bekannter Medleys.
Kamen vor einiger Zeit bekannte Frauengestalten in musikalischen Werken zu Gehör, waren jetzt die Männer im Fokus der Darbietungen. Zu Beginn stand ein berühmter Name auf dem Programm: Wolfgang Amadeus Mozart, der in seinen letzten Lebenswochen die märchenhafte Oper „Die Zauberflöte“ komponierte. Ausgewogen und gehaltvoll spielte die Musiker eine Bearbeitung der Ouvertüre für Blasmusik. Dann folgte ein völlig anderer Musikstil: Aus dem reichen Schaffen des erfolgsverwöhnten Frank Sinatra, dessen Hits ihm Weltruhm bescherten, erklang ein Medley seiner bekanntesten Songs, darunter „New York, New York“, „Something Stupid“ oder „My way“.
In die Welt des Disney-Zeichentrickfilms „Königs der Löwen“ führte das Lied „Kann es wirklich Liebe sein“ von Elton John 1995 komponiert und als bester Filmsong preisgekrönt. Die Melodie des Liedes sang Steffen Jäger, der im Blasorchester sonst die Posaune spielt.
Auch Lieder von Udo Jürgens gab es zu hören
Gern gehörte Lieder des unvergessenen Udo Jürgens, die zu Klassikern avancierten, erklangen zur Freude des Publikums, darunter „Merci, Cherie“, „das ehrenwerte Haus“ oder „Mit 66 Jahren“.
Jahrzehntelang dominierte der Bremer James Last die deutsche und internationale Musikwelt. In dem Arrangement „James Last Golden Hits“ feierten einige seiner berühmtesten Melodien wie „Happy Music“, „Morgens um sieben“ oder „Wochenend‘ und Sonnenschein“ fröhliche Auferstehung.
Der „King of Pop“ Michael Jackson durfte in dieser Reihe nicht fehlen. Eine der schillerndsten Figuren der modernen Musikwelt hinterließ eine Fülle unsterblicher Hits, darunter „Billie Jean“, „Beat it“ oder „Thriller“. Der Pop- und Jazzmusiker Roger Cicero nahm in seinen Hits gern den Geschlechterkampf ironisch auf die Schippe wie in „Frau‘n regier‘n die Welt“ oder „Zieh die Schuhe aus“. Gekonnt und mitreißend spielte das Orchester in „Cicero on Stage“ diese und weitere Melodien.
Queen als Zugabe
Mit dem Marsch „Söhne der Tapferen“ des englischen Komponisten Thomas Bidgood setzte die Musikkapelle ihre Darbietungen fort. Er widmete den Marsch, der während des Südafrikakrieges in Pretoria uraufgeführt wurde, der Militärakademie des Herzogs von York.
Als Zugabe erklang der Titelsong des Konzertes „The show must go on“ von Freddy Mercury. Als Gäste wirkte ein Ensemble des „Südbadischen Saxophonorchesters“ unter der Leitung von Petra Goldschmidt mit. Dieses brachte Stücke zu Gehör, die eigens für Saxophonensembles arrangiert wurden, darunter die „Gabriels Oboe“ „Pink Panther“ und „Imagine“. Für ihre Darbietungen gab es reichlich Beifall.