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Nürtingen/Mosbach Zwei Piloten sterben bei Abstürzen

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Nürtingen/Mosbach - Bei zwei Abstürzen von Kleinflugzeugen innerhalb weniger Stunden in Baden-Württemberg sind die beiden Piloten ums Leben gekommen. Nur kurze Zeit nach einem Unglück in Mosbach (Neckar-Odenwald-Kreis) ist auch in Nürtingen (Kreis Esslingen) ein Kleinflugzeug abgestürzt. Das Wrack des Segelflugzeugs war an einem Baum in einem Wald zu sehen. «Der 60-jährige Flugzeuglenker aus Tübingen konnte nur noch tot geborgen werden», so die Polizei. Die Umstände in Nürtingen waren zunächst noch unklar.

Beim Absturz in Mosbach habe der 73-Jährige am Steuer kurz nach dem Start Probleme bekommen, sagte ein Polizeisprecher. Das Segelflugzeug mit Hilfsmotor habe sofort Feuer gefangen. Die Ursache des Absturzes war zunächst nicht klar. «Der Pilot, Alleininsasse, konnte nur noch tot aus dem nahezu völlig ausgebrannten Wrack geborgen werden», teilte die Polizei mit. Kriminalbeamte hätten die Ermittlungen übernommen.

Informiert worden sei zudem ein Sachverständiger der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung. Die Stelle in Braunschweig ist zentral für die Untersuchung von Flugzeugunglücken in Deutschland zuständig. Bis die Ursachen geklärt sind, vergehen meist mehrere Wochen. Sie gehen zum Beispiel Fragen nach, ob etwa die Technik versagt hat, die Wetterbedingungen oder auch menschliches Versagen eine Rolle gespielt haben könnten.

Im Südwesten hatten es zuletzt wiederholt Abstürze von Kleinflugzeugen mit Todesfällen gegeben. So kam am 24. April der 66 Jahre alte Pilot eines Kleinflugzeugs in einem Ortsteil von Obersontheim (Kreis Schwäbisch Hall) bei einem Absturz ums Leben. Er hatte auf einem Flugplatz für Ultraleichtflugzeuge Start- und Landeübungen gemacht. Am 15. April waren zwei Piloten im Alter von 74 und 76 Jahren gestorben, als ein Sportflugzeug und ein Ultraleichtflugzeug bei Schwäbisch Hall in der Luft zusammenprallten.

Bei dem bisher schwersten Unglück in diesem Jahr starben im Januar vier Menschen. In Oberhausen-Rheinhausen im Kreis Karlsruhe waren am 23. Januar ein Kleinflugzeug und ein Rettungshubschrauber in der Luft zusammengestoßen.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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