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Notlandung bei Villingen-Schwenningen Maschine hatte Triebwerksprobleme

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Die Dornier Do 27 hat sich nach einer Notlandung auf dem Feld und überschlagen. Foto: Archiv/Eich

Villingen-Schwenningen - Nach einer verunglückten Notlandung einer Dornier Do 27 in der Nähe des Schilterhäusles am 10. September hat die zuständige Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) einen Bericht zu dem Zwischenfall veröffentlicht.

Da es glücklicherweise zu keinem größeren Personenschaden gekommen war, erfolgen seitens der Behörde keine weiteren Ermittlungen zur Unglücksursache – diese stand schon kurz nach der missglückten Notlandung fest.

Zeugen hatten damals das einmotorige Flugzeug im Zentralbereich der Doppelstadt entdeckt und bemerkt, dass es offensichtlich zu Problemen gekommen war. Denn die Maschine flog zwischen dem Schilterhäusle und Sonnhalde zunächst überaus niedrig – wie sich dann herausstellte, um eine Notlandung durchzuführen. Denn das eigentliche Ziel, der Flugplatz in Schwenningen war noch knapp 6,5 Kilometer entfernt.

Maschine überschlägt sich

Weil dem Flugzeug allerdings wohl die Hochspannungsleitungen in die Quere kamen, musste der 66-jährige Pilot seine Maschine schlagartig aufsetzen. Nachdem diese auf dem Boden ankam, überschlug sich die Dornier Do 27. Der Pilot konnte sich mit leichten Verletzungen – er erlitt eine Kopfplatzwunde – selbst retten. Gegenüber den Augenzeugen gab er an, dass er das Flugzeug nicht mehr habe beschleunigen können. Diese erste Aussage bestätigt nun die BFU in ihrem Bulletin zu Unfällen und Störungen beim Betrieb ziviler Luftfahrzeuge im September.

Demnach sei die Notlandung aufgrund von ­Triebwerksproblemen vollzogen worden; "beim Ausrollen überschlug sich das Flugzeug", heißt es in dem Bulletin. "Es wird keine weitere Untersuchung geben", erklärt hierzu BFU-Pressesprecher Germout Freitag auf Anfrage des Schwarzwälder Boten.

Nur einen Monat später kam es zwischen Weilersbach und Dauchingen zu einem weiteren Zwischenfall. Hierbei musste eine Piper PA-46 Malibu, ein einmotoriges Geschäftsreiseflugzeug, notlanden. Der 64-jährige Pilot wurde leicht verletzt, seine Frau überstand den Unfall unbeschadet. Die Ergebnisse der Untersuchung hierzu liegen allerdings noch nicht vor.

Mehr zur Notlandung im Video:

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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