Der Wasserspiegel der Erzgrube wird abgesenkt. Foto: Feinler

Regierungspräsidium hat auf Regenfälle der Vergangenheit reagiert. Hochwasserrückhalteraum bringt mehr Sicherheit

Nordschwarzwald - Das zuständige Regierungspräsidium hat auf die vielen Regenfälle der Vergangenheit reagiert und den Wasserspiegel der Erzgrube abgesenkt.

Durch die vielen Niederschlagsereignisse in diesem Jahr war die Nagoldtalsperre bereits im Frühjahr voll gefüllt. Es stand fast kein Raum mehr für die Rückhaltung von Hochwasser zur Verfügung. Mit Blick auf die zum Teil schweren Hochwasserereignisse der vergangenen Wochen in Baden-Württemberg hat das Regierungspräsidium Karlsruhe als Betreiber der Talsperre nun in Abstimmung mit dem Landratsamt Freudenstadt aus Sicherheitsgründen entschieden, den Wasserspiegel in der Hauptsperre um 0,75 Meter abzusenken. Der dadurch gewonnene Hochwasserrückhalteraum bringt mehr Sicherheit, das Regierungspräsidium kann auf schnell auftretende Niederschlagsereignisse besser reagieren. Dieser abgesenkte Wasserspiegel der Hauptsperre wird den Sommer über beibehalten, die Freizeitnutzung wird dadurch nicht eingeschränkt. Der Wasserspiegel der zum Baden freigegebenen Vorsperre bleibt unverändert.

Die Nagoldtalsperre bei Seewald-Erzgrube ist eine landeseigene Talsperre und wird durch das Regierungspräsidium Karlsruhe betrieben und unterhalten.