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Nordschwarzwald Tourismus macht sich bereit für den Neustart nach Corona-Lockdown

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Ab 18. Mai dürfen die Gastronomie im Außen- und Innenbereich sowie die Ferienwohnungen und Campingplätze wieder schrittweise öffnen. Foto: Karmann

Nordschwarzwald - Lange Zeit sind die Drähte zwischen den Vertretern des Kreisverbands Calw der DEHOGA und der Tourismus GmbH Nördlicher Schwarzwald heiß gelaufen. Der vom Land Baden-Württemberg nun vorgestellte Fahrplan zur schrittweisen Öffnung von Gastronomie und Beherbergungsbetrieben bringt jetzt eine konkrete Perspektive.

Demnach dürfen ab dem 18. Mai die Gastronomie im Außen- und Innenbereich sowie die Ferienwohnungen und Campingplätze wieder schrittweise öffnen. In einem weiteren Schritt folgen ab 29. Mai sonstige Beherbergungsbetriebe wie Hotels sowie Freizeitparks.

Die gegenseitigen Informationen und das Wissen um die Fragen und Sorgen der Betriebe sind wichtig, um dafür zu sorgen, dass die richtigen Rahmenbedingungen gestaltet werden können. So wurden gemeinsame Initiativen und Maßnahmenempfehlungen, sowie Hygienepläne für Verbände und politische Vertreter vorbereitet. Darüber hinaus haben beide Partner mit ihren Mitgliedern über Netzwerke daran gearbeitet, "dass die Tourismuswirtschaft bei den Gesprächen um die Lockerungen der Corona-Einschränkungen beachtet wird und Gehör findet". Dies zeigte sich vor allem in den vielen Gesprächen mit der Politik, die dadurch zu Stande kamen. "Der Kreis Calw hat sich dabei positiv mit offenem Ohr positionieren und seine Ideen einbringen können", heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung.

Die Bemühungen der Betriebe und Touristiker in ganz Deutschland hätten ihre Wirkung nicht verfehlt und die Wiederaufnahme des touristischen Betriebes in der Region habe nun eine Perspektive erhalten. "Das motiviert die touristischen Akteure sich auf die anstehenden Herausforderungen einzustellen", heißt es in der Erklärung.

Rolf Berlin, Vorsitzender des DEHOGA-Kreisverbandes Calw und René Skiba, Geschäftsführer der Tourismus GmbH Nördlicher Schwarzwald freuen sich über das große Verantwortungsbewusstsein der verschiedenen Betriebe im Landkreis. "Der enge Austausch und das Teilen der Ideen und Konzepte für die Umsetzung von Hygienemaßnahmen untereinander zeigt uns, wie wichtig es für unsere Betriebe und Einrichtungen zum einen ist, wieder zu öffnen, aber auch, wie wichtig uns die Bedeutung des Gesundheitsschutzes für unsere Gäste ist."

"Wir können in der jetzigen Situation leider nur informieren und begleiten, die Umsetzung muss vor Ort erfolgen"

Aus diesem Grund schauen DEHOGA und Tourismus GmbH auch nach vorne und appellieren an alle touristischen Akteure sich jetzt intensiv darauf vorzubereiten und sich mit den notwendigen Hygiene- und Schutzmaßnahmen vertraut zu machen. Die Anforderungen an die einzelnen Betriebe seien organisatorisch als auch betriebswirtschaftlich nicht einfach umzusetzen, wenn zum Beispiel nur mit eingeschränkten Kapazitäten oder nicht mit allen Bereichen eines Hotels geöffnet werden kann.

Die Tourismus GmbH sammelt alle diesbezüglichen Empfehlungen der Verbände und gibt sie regelmäßig über einen Newsletter an die touristischen Akteure der Region weiter. Und auch die Gastronomiebetriebe werden regelmäßig und in intensiver Abstimmung über Neuerungen und Unterstützungen innerhalb des Kreisverbands der DEHOGA durch die neue Koordinationsstelle, welche kurzerhand durch Ricarda Becker, stellvertretende Direktorin Hotel Therme Bad Teinach, eingerichtet wurde, informiert.

"Wir können in der jetzigen Situation leider nur informieren und begleiten, die Umsetzung muss vor Ort erfolgen. Aber wir sind da und nehmen die Fragen und Hinweise der Betriebe ernst und versuchen Lösungen zu entwickeln oder diese an Entscheidungsträger der Politik weiterzugeben", erläutert Skiba. "Es ist momentan nicht abzuschätzen, wie genau sich die Nachfrage kurzfristig entwickelt, aber wir gehen davon aus, dass wir durch die gute Lage der Region schnell wieder viele Gäste an den touristischen Hotspots und in den Hotels und Gaststätten haben werden. Diese müssen wir aber auch bedienen und steuern können."

Rolf Berlin zeigt sich hierbei ebenfalls optimistisch. "Die Gäste drängt es nach dieser langen Zeit der Kontaktsperre hinaus, wir haben viele Anfragen und eine richtige Erwartungshaltung, wieder anreisen zu dürfen." Dabei haben viele Betriebe auf die Infektionsgefahr schon zu Beginn der Krise reagiert und könnten damit gut umgehen. Die Botschaft des Tourismus im Nordschwarzwald heißt dabei: "Die Gäste sollen sich bei uns sicher und gut aufgehoben fühlen und dennoch die vollen Leistungen genießen können."

Die Schwarzwald Tourismus GmbH in Freiburg wird eine groß angelegte Kommunikationskampagne zum Schwarzwald als Reiseland starten. Das soll die Gäste auf den Urlaub vor der Haustür vorbereiten und für den Urlaub im gesamten Schwarzwald werben.

Ihre Redaktion vor Ort Calw

Ralf Klormann

Fax: 07051 1308-91

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