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Nordschwarzwald Land investiert in Verkehr und Internet

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Der Verwaltungs-, Wirtschafts- und Verkehrsausschuss des Regionalverbands tagte in Bad Liebenzell. Foto: Jähne

Region - Der Verkehr muss fließen heißt es doch so schön: Ob auf den Straßen, auf Schienen oder im Internet. Und das Land Baden-Württemberg investiert weiter in der Region.

Dass dabei manchmal so einiges "ins Stocken gerät" und etwas Verspätung hat, wie etwa die Deutsche Bahn, gab Jürgen Kurz, Vorsitzender Regionalverbandes Nordschwarzwald, bei der Konferenz am Mittwoch ganz unumwunden zu. Diese fand im Bad Liebenzeller Bürgerzentrum statt.

Freudenstadt weit oben

Rund 280 Millionen Euro sollen alleine im Enzkreis in den Straßenbau investiert werden. Er hat damit im Nordschwarzwald die Spitzenposition inne. Baudirektor Axel Speer vom Regierungspräsidium Karlsruhe stellte im Schnelldurchlauf mehrere Projekte vor, um dabei solche vorrangigen Projekte wie die Ortsumfahrung Niefern-Öschelbronn, die Ortsumfahrung Mönsheim, den Ausbau der Straßen zwischen Lienzingen und Zaisersweiher sowie zwischen Serres und Iptingen einzugehen.

Auch die Verbindung zwischen Haiterbach und Freudenstadt steht weit oben auf der Prioritätenliste. Landesweit sind 734 Neu- und Ausbaumaßnahmen angemeldet, die rund 2,5 Milliarden Euro kosten. 123 weitere Maßnahmen sollen bis 2025 kommen, worunter auch die Pforzheimer Westtangente und zahlreiche andere Innenstadtentlastungen fallen.

Ein kurzes Resümee fanden auch die Ereignisse beim Mobilitätskongress am 22. Januar, die Stuttgart als europäische Mobilitätsregion in den Fokus rückte, um dabei vor allem die Verbindung zwischen Schienenverkehr, Wirtschaft und der fortschreitenden Digitalisierung hervorzuheben. Was den zweigleisigen, sechs Kilometer langen Abschnitt der Gäubahn zwischen Horb und Neckarhausen betrifft, ist mittlerweile ein Finanzierungsvereinbarung zwischen Bund und Bahn unterzeichnet worden. Der Baubeginn selbst wird für 2020 anvisiert, die Gesamtkosten werden bislang auf 35 Millionen Euro beziffern. Nach dessen Beendigung soll es mit dem Abschnitt zwischen Rottweil und Neufra weitergehen.

Baubeginn nächstes Jahr?

Gegen Ende der Versammlung wurde noch über den Ist-Zustand der Internet-Breitbandversorgung informiert, wobei mittlerweile in sämtlichen Städten eine Verfügbarkeit von über 95 Prozent besteht. Akuter Handlungsbedarf sieht der Regionalverband vor allem in den ländlichen Gebieten, wo bisweilen nicht mal zehn Prozent aller Haushalte einen solchen Zugang haben. Während Freudenstadt vergleichsweise gut dasteht, steckt die Entwicklung in Alpirsbach, Loßburg, Dornstetten und Bad Rippoldsau-Schapbach noch in den Kinderschuhen.

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