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Nordschwarzwald IHK begrüßt Stufenplan für Gastronomie

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Die IHK begrüßt das umfangreiche Sonderprogramm für das Gastgewerbe. (Symbolfoto) Foto: Hoda Bogdan – stock.adobe.com

Nordschwarzwald - Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Nordschwarzwald begrüßt den Stufenplan der Landesregierung für den Neustart in der Tourismuswirtschaft. Er sei ein "wichtiges Signal".

Die IHK habe "deutlich" auf die Bedeutung der gesamten Freizeit- und Tourismusbranche für die Ferienregion Schwarzwald hingewiesen. Diese liegt durch die Corona-Zwangspause seit Wochen brach, was "eine ganze Erfolgsbranche an den Rand ihrer Existenz" bringe. Insbesondere die Gastronomie und das Beherbergungsgewerbe bräuchten jetzt diese klare wirtschaftliche Perspektive. "Insofern ist es mehr als erfreulich, dass zeitnah Ausflugsverkehr, Tagestourismus und Reisen in unserer Region wieder möglich gemacht werden", so Martin Keppler, Hauptgeschäftsführer der in Tourismusfragen federführenden IHK Nordschwarzwald.

Das müssen Wirte und Gäste jetzt beachten

Die Kammer begrüße das umfangreiche Sonderprogramm für das Gastgewerbe. Die Anträge der Unternehmen würden von der IHK bearbeitet. Allerdings sind nach Auffassung der IHK auch weitere finanzielle Unterstützungsprogramme für die Reise- und Eventbranche notwendig. Durch die nun bis zum 14. Juni bestehende weltweite Reisewarnung sowie durch das Verbot von Erlebnis- und Großveranstaltungen stünden diese Unternehmen für 2020 bisher fast ohne jeglichen Umsatz da.

Gerade Reisebüros, Reiseveranstalter, Busunternehmen sowie die gesamte Veranstaltungsbranche hätten im Moment keine Aufträge und könnten auch weiter nicht absehen, wann ihr Geschäft wieder im zumindest kostendeckenden Umfang laufen werde. Sämtliche Sparten seien vom Gesamtkonzept her jedoch miteinander verwoben.

"Praktikable Lösungen"

Deshalb sei es wichtig, dass klare praktikable Regelungen und Zeitpläne nicht nur für die Gastronomie und Hotellerie, sondern auch für Ausflugsziele wie den Nationalpark Schwarzwald, den Sommerberg in Bad Wildbad oder das Gasometer in Pforzheim und andere wichtige Einrichtungen getroffen würden. Auch die Innenstädte, die erst durch gastronomische Angebote zu beliebten Zielen würden, sollten nicht vergessen werden.

Eine generelle Höchst-Belegungsquote lehne die IHK im Sinne der Wirtschaftlichkeit der Unternehmen ab. Die Betriebe müssten Abstandsregeln und Hygienestandards einhalten. Eine Belegung hänge maßgeblich von der Struktur des jeweiligen Unternehmens und seinen Räumen ab. Die Betriebe aus Hotellerie, Gastronomie, Campingwirtschaft und Freizeitbranche hätten sich bereits Gedanken gemacht, um flexible Lösungen zum Schutz der Gäste anbieten zu können.

Ihre Redaktion vor Ort Calw

Ralf Klormann

Fax: 07051 1308-91

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