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Nordschwarzwald Erlegte FVA-Hirschkühe: Kommt Fall vor Gericht?

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Im Fall der erlegten FVA-Hirschkühe prüft die Staatsanwaltschaft Karlsruhe ihre Zuständigkeit. (Symbolbild) Foto: dpa-Zentralbild

Nordschwarzwald - Im Fall der erlegten FVA-Hirschkühe prüft die Staatsanwaltschaft Karlsruhe ihre Zuständigkeit. Die von der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) mit Senderhalsbändern ausgestatteten Tiere waren Anfang des Jahres von Jägern erschossen worden. Sie hatten Daten für die Rotwildkonzeption Nordschwarzwald geliefert.

Ein Versehen, meint man dazu bei der FVA. Vermutlich hätten die Jäger die Senderhalsbänder schlicht übersehen. Ein klassisches Beispiel für schlampige Jagd, meint Christine Miller vom Verein Wildes Bayern. Die promovierte Wildbiologin setzt sich für eine tierschutzgerechte Jagd ein. Im Fall der getöteten Hirschkühe hat sie Anzeige erstattet. Sie gehe davon aus, dass die Tiere Kälber bei sich hatten, erklärte Miller im Gespräch mit schwarzwaelder-bote.de. Erlegt worden seien aber nur die Hirschkühe. "Das Jungtier hilflos zurückzulassen ist eine Straftat."

Bei der Staatsanwaltschaft Karlsruhe prüft man nun, wer für den Fall zuständig ist. "Im Nordschwarzwald stoßen mehrere Zuständigkeitsbereiche aufeinander", erläutert der Erste Staatsanwalt Tobias Wagner. Es gehe jetzt darum, festzustellen, wo genau die Hirschkühe geschossen worden seien - um klären zu können, welche Staatsanwaltschaft zuständig sei. Erst dann werde entschieden, ob ein Anfangsverdacht auf eine Straftat bestehe und der Fall weiterverfolgt werde.

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