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Nordschwarzwald Coronavirus trifft Arbeitsagentur heftig

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Jalousie unten, aber dahinter wird gearbeitet: die Dienststelle von Arbeitsagentur und Jobcenter. Foto: Rath/Fotowell

Nordschwarzwald - Die Corona-Krise hat nicht nur die Wirtschaft im Nordschwarzwald, sondern auch die Agentur für Arbeit Nagold-Pforzheim mit voller Wucht getroffen. Arbeitsagentur und Jobcenter befinden sich im "Ausnahmemodus". Dienstzeiten wurden verlängert, um Firmen und Leistungsempfängern zu helfen.

So beschreibt Martina Lehmann, Chefin der Agentur für Arbeit Nagold-Pforzheim, die aktuelle Lage im Nordschwarzwald. Seit knapp zwei Wochen arbeite die für die gesamte Region zuständige Agentur "unter Hochdruck" an zwei zentralen Hebeln der öffentlichen Daseinsvorsorge gleichzeitig: der Steuerung des Personals rund um die Beratung und der Auszahlung der Leistung. Im Bereich Kurzarbeitergeld werde inzwischen mit bis zu 66 Kollegen gearbeitet. "Aktuell haben wir unser System auf 6 bis 22 Uhr hochgefahren, auch am Wochenende", so die Agentur. EDV-Programme und Infoseiten im Internet seien auf die geänderten Kurzarbeitergeldregelungen angepasst worden.

Auszahlungen sollen pünktlich erfolgen

"Aktuell geht es darum, die vielen Betriebe zu beraten, deren Fragen zu beantworten, damit sie rechtzeitig ihre Anzeige zur Kurzarbeit vornehmen können." Erst im zweiten und dritten Schritt gehe es um die Auszahlung der Leistung. Dann werde erneut das notwendige Personal für die Aufgabe eingeplant. Erst dann seien verbindliche Aussagen zur Bearbeitungsdauer möglich.

"Wir müssen und werden die Auszahlung der existenziell wichtigen Geldleistungen Kurzarbeitergeld und Arbeitslosengeld I und ganz aktuell die explosionsartig gestiegenen Beratungsbedarfe unserer Betriebe sicherstellen", versichert Lehmann. Auch die gemeinsamen Einrichtungen Jobcenter Landkreise Freudenstadt und Calw arbeiten "mit hohem Einsatz und größter Flexibilität" daran, die Auszahlung des Arbeitslosengeldes II (Hartz IV) in dieser schwierigen Situation zu gewährleisten. Gleichzeitig müsse die Agentur durch die Reduzierung des Publikumsverkehrs auf Notfälle das Infektionsrisiko für Kunden und Mitarbeiter auf ein Minimum senken.

"Unser oberstes Ziel besteht darin, mitzuhelfen, dass unsere Betriebe, wo immer möglich, mit Kurzarbeitergeld ihr Personal halten, um dann nach der Krise wieder schnell produktiv sein zu können", so Agenturchefin Martina Lehmann. Das nütze Betrieben und Arbeitnehmern gleichermaßen. Darüber hinaus müsse sich "niemand Sorgen um die pünktliche Auszahlung seiner Geldleistungen machen".

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