Panthers-Topspieler Raiquan Clark (links) zeigte zuletzt nicht seine stärkste Form. Vielleicht kann sich der Forward in Jena wieder steigern. Foto: Kienzler

Nur fünf Tage nach dem Hinspiel gastieren die Panthers Schwenningen in der ProA zum zweiten Saisonduell in Jena (Dienstag, 19.30 Uhr).

Am Donnerstag unterlag die Mannschaft von Coach Alen Velcic gegen Jena in der Deutenberghalle mit 55:74, obwohl die Gastgeber – personell mit dem letzten Aufgebot – fast bis zum Ende die Partie offen gestalten konnten.

Cohn soll in Bochum wieder fit sein

Am Freitag betonte Alen Velcic dann, "dass wir auf alle Fälle mit zwei Verstärkungen auf den Guard-Positionen nachbessern werden". Der Plan war, dass zumindest einer von beiden am Dienstag in Jena sein Debüt gibt. Aber die Sache verzögert sich etwas. Offenbar am Mittwoch wollen die Panthers ihre personellen Planungen bekanntgeben. Fakt ist, dass der an Fersenproblemen noch laborierende Spielmacher David Cohn auch beim Rückspiel in Jena wohl ausfällt. Bis zum sehr wichtigen Duell am Freitag beim Direktkonkurrenten Bochum soll Cohn wieder fit sein.

"Gehen völlig entspannt in die zweite Partie"

Beim Tabellenzweiten Jena haben die Panthers auch am Dienstag als Außenseiter nichts zu verlieren. "Wir gehen völlig entspannt in die zweite Partie", gibt sich Alen Velcic gelassen. "Im ersten Spiel haben wir am Donnerstag bewiesen, dass wir trotz der personell schwierigen Situation mithalten können. Darauf wollen wir aufbauen und dort unser Spiel durchziehen."

Es ist davon auszugehen, dass Raiquan Clark nicht erneut als Cohn-Ersatz auf der Point-Guard-Position beginnt, sondern als Forward agiert. Kelvin Okundaye füllte ab dem zweiten Viertel am Donnerstag die Spielmacher-Rolle ordentlich aus, dürfte so auch in der Starting-Five stehen. Ausfallen werden weiterhin Till Isemann, Lennard Larysz und Chris Frazier.

Der Druck in Richtung Play-off-Qualifikation wächst aber

In der Tabelle rangieren die Panthers mit 14 Punkten aktuell auf dem zwölften Rang. Zum Tabellenachten Kirchheim, der den letzten Play-off-Platz belegt, sind es sechs Punkte Rückstand. Allerdings haben die Schwenninger bislang ein Spiel weniger als die Knights ausgetragen.

In Jena zogen die Verantwortlichen am Wochenende nach der Rückkehr aus Schwenningen eine positive Vorrundenbilanz. "Wir hatten zu Beginn der Saison viele neue Spieler, mit Dominik Reinboth einen neuen Coach und ein paar Veränderungen in der Ausrichtung. Unser Ziel war es, in der Hauptrunde mindestens Platz vier zu erreichen. Jetzt sind wir punktgleich mit dem Tabellenführer Rostock auf Platz zwei. Insofern sind wir sportlich im Soll", wird Geschäftsführer Lars Eberlein auf der Homepage von Science City zitiert