In welche Richtung es für Wiechs künftig geht, muss sich erst noch zeigen. Foto:  

In welche Richtung sich Wiechs einmal entwickeln wird, ist noch unklar. Denn das Stadtentwicklungskonzept „Schopfheim 2035“ macht dazu keine klare Aussage.

Im Anschluss ans Erstellen eines Ortsteilskonzepts müsse der Ortschaftsrat Wiechs die Reihenfolge der im Integrierten Stadtentwicklungskonzept (Isek) „Schopfheim 2035“ vorgeschlagenen Maßnahmen festlegen und vorstellen, sagte Ortsvorsteher Götz Wiese. Der Ortschaftsrat Wiechs hat sich in seiner jüngsten Sitzung darauf verständigt, dem Gemeinderat die Zustimmung zu diesem Konzept zu empfehlen.

 

Das Isek sei ein „langfristiger Entwicklungspfad“, den man in vielen kleinen Einzelschritten abarbeiten müsse, hatte Thomas Schmitz, Technischer Beigeordneter der Stadt, bei der Präsentation des Konzepts gesagt. Man könne aber nicht erwarten, dass die Stadt alle Maßnahmen, die in den einzelnen Handlungsfeldern wie Wohnungsbau, Landwirtschaft, Klima, Handel, Soziales vorgeschlagen werden, umsetzt. Dazu habe sie keine ausreichenden Mittel. Wenn der Stadtrat dem Isek im September zustimmt, müsse einer der nächsten Schritte sein, Ortsteilkonzepte zu erarbeiten.

Ein Stadtentwicklungskonzept brauche man, um Fördergelder zu bekommen, erklärte Schmitz. Die Fördermittelgeber wollen wissen, ob das Projekt, für das eine finanzielle Unterstützung beantragt wird, zur Ortsentwicklung passe.

Aufgabe des Ortschaftsrats sei es laut Ortsvorsteher Wiese nun, für die Mittelanmeldung bei der Stadt Schopfheim eine Reihenfolge der im Ortsteilkonzept vorgeschlagenen Maßnahmen für Wiechs zu erstellen. Für Wiechs geht es laut der Sitzungsvorlage um die Nutzung von Leerständen und Baulücken für ortstypisches Wohnen und Familienansiedlungen, um sichere Rad- und Fußverbindungen zur Kernstadt, um die Ergänzung der Nahversorgung mit mobilen Modellen, eine Anpassung an Klimarisiken, insbesondere bei Starkregen und Hochwasser sowie um den Einstieg in gemeinschaftliche Energieprojekte wie PV-Anlagen.

Personalmangel auf dem Friedhof

Wiese kündigte an, dass er mit anderen Teilorten eine Dokumentation zu den personellen Engpässen auf dem Friedhof erstellen wolle. Der Stadtverwaltung sollen darin auch Lösungsvorschläge unterbreitet werden, wie an der Organisation der Friedhofspflege etwas verändert werden könne. Ortschaftsrat Gregory Volpe schlug vor, Fremdfirmen mit der Pflege des Friedhofs zu beauftragen. Das mache man zum Beispiel bei der Reinigung von Schulgebäuden auch.

Über weitere Vorhaben in Wiechs berichtete Wiese: Eine neue Bank werde am Rathausplatz aufgestellt. Für sie sei ein Investitionsantrag gestellt worden. Der Grillplatz unterhalb des Hohe-Flum-Turms werde erneuert oder saniert, wenn der Hochbehälter unweit des Turms fertig sei. Stefan Dietz schlug vor, eine Begrüßungstafel am Ortseingang zu platzieren. Auch die Ortsschilder sollten erneuert werden. Ein weiterer Vorschlag war, die städtische Fläche an der Ecke Dinkelbergstraße/Bachtalstraße optisch aufzuwerten. Dort sollen nun Gestaltungsideen – auch von einer Fachfrau – gesammelt werden. Wiese informierte ebenso darüber, dass die Halteverbotsschilder an der Rebackerstraße aufgestellt seien.

Mülleimer werden versetzt

Bis Ende der Woche sollen fünf Mülleimer in der Nähe von Sitzbänken versetzt werden. zwei Mülleimer werden zudem demontiert: einer am Grillplatz und der Abfallkorb an der Kreuzung An der Halden/Rheinfelder Straße. Gemeldet wurde der Verwaltung die ständige Beleuchtung an der Feuerwehrzufahrt an der Halle, die manche Anlieger als störend empfänden.