Unter dem Motto „Bunter geht’s net“ begeisterte der Frauenchor „No Limits“ von den veranstaltenden „Junge Chöre Loßburg“ die Zuhörer in der voll besetzten Turn- und Festhalle in Loßburg. Foto: Lothar Schwark

Verschiedene Musikrichtungen, darunter auch Songs zum Mitsingen, erklangen beim Konzert der „No Limits“ und ihrer Gäste in Loßburg.

Einen Abend voller Klangfarbe durften Besucher in der voll besetzten Turn- und Festhalle beim Konzert des Frauenchors „No Limits“ erleben. Zum Gelingen trugen ebenso der befreundete Frauenchor Egenhausen unter Leitung von Bettina Zens, der Männerchor Tonart aus Klostereichenbach unter Leitung von Michael Hegenauer, sowie das Akkordeonorchester Fluorn-Winzeln unter Leitung von Sandra Keller bei.

 

Marion Genter, Vorsitzende der veranstaltenden „Junge Chöre Loßburg“ kündigte ein breitgefächertes Programm „quer durch alle Stilrichtungen“ an. Chorleiterin Waltraud Seidel von den „No Limits“ stimmte die Zuhörer auf einen Abend mit verschiedenen Musikrichtungen ein.

Ausdruckskraft der Musik

Dabei lebte die ganze Faszination und Ausdruckskraft der Musik auf. Voller Lebensfreude eröffneten die „No Limits“den kurzweiligen Abend mit dem Titel „Wir singen für dich“. Spürbar war auf Anhieb, dass die Sängerinnen mit viel Spaß und Freude dabei waren. Begleitet wurden sie von Stefanie Egelhof am Klavier. Mit der Gitarre war Wolfram Fischer dabei. Den passenden Ton gab Andre Frey am Schlagzeug an.

Der Abend wurde in die Themenblöcke „Film und Musical“, „Welt“ und „Schwäbischer Humor“ eingeteilt. Dass sie für manch eine musikalische Überraschung gut sind, bewiesen die Frauen. Dazu beigetragen hat Chorleiterin Seidel. Sie hat die „No Limits“ vor rund 30 Jahren gegründet und geformt.

Der Auftritt des Akkordeonorchesters Fluorn-Winzeln war ein Hörgenuss. Foto: Lothar Schwark

Zum Thema „Film und Musical“ stimmte der Chor „Gabriellas Song“ an. Darin wird das Leben von Gabriella besungen, die im gleichnamigen Film in einem Frauenchor Zuflucht findet. Die musikalische Botschaft lautete: Es steht jedem zu, seine persönliche Freiheit, Selbstbestimmung und sein Lebensglück zu finden.

Beifallsstürme für junge Solistin Lorena Stopper

Viel Beifall erhielt der tief gehende Titel „Hungriges Herz“. Er zeigte auf, dass Zuneigung und Aufmerksamkeit elementare Lebensgefühle sind. Zum Thema „Welt“ wurde der Titel „Look at the world“ serviert.

Mit ihrem Sologesang berührte Lorena Stopper die Herzen vieler. Foto: Lothar Schwark

Beifallsstürme pur gab es, als die junge Solistin Lorena Stopper mit dem Lied „Lieber Gott, lass die Sonne wieder scheinen“ die Herzen der Zuhörer berührte. Auch die „Regenbogenfarben“ erzeugten ein Gänsehautgefühl.

Mit viel Applaus wurde der Auftritt des Frauenchors Egenhausen bedacht. Der Gospeltitel „Down in the river to pray“, der die Geschichte der Sklaven an einem Fluss nahebrachte, kam an.

Die Zuhörer singen mit

Leiterin Sandra Keller hat mit dem Akkordeonorchester Fluorn-Winzeln eine Spitzenformation geformt, was beim „Ungarischen Tanz Nr. 5“ und auch bei „Starlight Express“ überzeugend rübergebracht wurde. Gemeinsam mit den „No Limits“ wurde der Erfolgstitel „Africa“ von Toto zelebriert, der die Sehnsucht und das Fernweh ansprach.

Der Männerchor „Tonart“ aus Klosterreichenbach überzeugte mit einer hohen Klangkultur. Foto: Lothar Schwark

Ebenso eine Klasse für sich: der Männerchor Tonart. Schon der erste Titel „Only You“ zündete. Frohgemut sangen die Zuhörer beim Zugabe-Hit „Major Tom“ mit.

Zum Schluss des Konzerts trugen die „No Limits“ eine Brise „Schwäbischen Humor“ vor. Titel wie „Schatz, I trau dir net“ oder „Reggae i di uff“ wurden humorvoll von Gertrud Franz auf Schwäbisch angekündigt.