Der Seppelwaldverein wie auch die Kinder hoffen gemeinsam auf eine schön verschneite Winterlandschaft wie im vergangenen Jahr, durch die der Nikolaus auf seinem Ross dann hindurchreiten und die freudig winkenden Kinder besuchen kann. Foto: Hahn

Hohoho, die Riedöschinger Kinder können sich freuen: Am 4. Dezember trabt der Nikolaus hoch zu Ross durch die Gassen und stattet allen Sprösslingen einen coronaformen Besuch ab.

Blumberg-Riedöschingen - Initiator der Aktion ist erneut der gemeinnützige Seppelwaldverein unter dem Vorsitz von Mathias Nemsch, der mit seiner Nikolaus-Premiere im vergangenen Jahr bereits einen Volltreffer bei den Kindern und ihren Eltern gelandet hatte.

Normalerweise besucht der Nikolaus die Kinder sonst beim traditionellen Weihnachtsbasar, der immer am ersten Adventssonntag in der Kompromissbachhalle stattfindet, und erfreut sie mit einer kleinen Gabe aus seinem prall gefüllten Jutesack.

Strahlende Kinderaugen

Da der Basar im vergangenen Jahr der Corona-Pandemie zum Opfer fiel, ließ sich der Seppelwaldverein die Aktion mit dem reitenden Nikolaus einfallen, damit die Kinder nicht gänzlich auf den Nikolausbesuch verzichten mussten. Die Aktion kam super an und sorgte im ganzen Dorf für strahlende Kinderaugen und auch glückliche Eltern.

Die Verantwortlichen selbst waren nach der Aktion überwältigt von der großen Resonanz und den vielen positiven Rückmeldungen: "Sooooo viele strahlende Kinderaugen haben wir gesehen. Jung und Alt haben uns auf verschiedene Art und Weise ihre Anmerkungen und Dankbarkeit ausgedrückt. Manche waren so herzlich, dass selbst der grummlige Knecht und der Wichtel sich hin und wieder ein Tränchen von den Wangen wischen mussten", schrieb der Verein direkt im Anschluss auf seiner Facebook-Seite, wo er ebenfalls jede Menge Lob und Dank erhielt.

Streifzug durch die Straßen Riedöschingens

Nach dieser rundum gelungenen Premiere möchten die Mitglieder des Seppelwaldvereins auch in diesem Jahr wieder viele Kinder glücklich machen und dies insbesondere jetzt in der erneuten Pandemie-Hochphase, in der sonst auf viel Gewohntes und Annehmliches verzichtet werden muss.

Daher wird sich der Nikolaus am Samstagabend, 4. Dezember, zwischen 17 und etwa 19.30 Uhr wieder auf seinem hübsch geschmückten Ross und in Begleitung von Knecht Ruprecht auf einen abendlichen Streifzug durch alle Straßen und Gassen Riedöschingens begeben. Er kündigt sein Kommen mit einer großen Glocke an, so dass ihn dank Glockengeläut und klappernden Hufen niemand verpassen sollte. Auch die Kinder der außerhalb gelegenen Häuser und Höfe werden dabei mit bedacht.

Brennende Kerze vor die Haustür stellen

Wer den Nikolaus sehen möchte, sollte pro Kind eine brennende Kerze vor die Haustüre stellen. Aufgrund der aktuellen Lage weisen die Veranstalter daraufhin, dass der Nikolaus nur an den Häusern vorbei laufen darf und kein direkter Kontakt mit den Kindern erfolgen soll. Sie bitten die Eltern daher darum, mit ihren Kindern lediglich vom Fenster aus gespannt nach dem Nikolaus Ausschau zu halten und ihm dann von dort aus freudig zu winken. Wer Fragen zur Aktion hat, kann sich an Sandra Linke, Telefon: 07702/47 74 69, oder Sandra Nemsch, Telefon: 07702/47 74 32 wenden.