Amely Haas (am Ball) und die SG Maulburg/Steinen empfangen Altdort/Ettenheim in der eigenen Halle. Foto: Hannes Brenneisen

In der Verbandsliga, Staffel 3, sind die beiden hiesigen Teams am Samstagabend in eigener Halle gefordert. Die HSG Dreiland will keine Ausreden mehr gelten lassen.

In der Handball-Verbandsliga spielen die Teams der SG Maulburg/Steinen und HSG Dreiland an diesem Wochenende wieder auf heimischem Terrain um wichtige Zähler.

 

SG Maulburg/Steinen – SG TG Altdorf/DJK Ettenheim (Sa., 20 Uhr). - Das Verfolgerduell der Verbandsliga, Staffel 3, steigt in der Steinener Sporthalle, wenn der Tabellenfünfte den Vierten empfängt. Beide Teams trennt ein mickriger Punkt.

Nach der 34:38-Heimniederlage zuletzt gegen die Gäste aus Tübingen will die SG wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Denn dieses Heimspiel war gar nicht nach dem Geschmack des Coaches.

André Leuchtmanns Team bekommt es mit einer echten Hausnummer zu tun. Er weiß um die Stärken: „Sie sind sehr fixiert auf die Eins- gegen-Eins- Duelle und machen wenig technische Fehler.Sie wollen unbedingt das Tempospiel aufziehen.”

Im Hinspiel konnte die SG die Oberhand behalten. „Das war unsere beste Saisonleistung”, sagt Leuchtmann. Nun im Rückspiel gilt es wieder die gegnerischen Angriffe zu stoppen. „Wir müssen die Räume dicht machen, vor allen Dingen in der Mitte. Über die Außen zeigt der Gast immer wieder Schwächen.”

Selbst, so Leuchtmann, müsse es vor allem in der Chancenverwertung besser klappen als in den letzten Partien. Außerdem muss das Tempospiel intensiviert werden. „Gelingt uns das, habe ich ein gutes Gefühl, dass wir auch jetzt gegen diese Mannschaft etwas holen können.”

HSG Dreiland - TuS Steißlingen II (Sa.; 20 Uhr). - In der Weiler Markgrafensporthalle trifft der abstiegsbedrohte Tabellenzehnte auf den Ranglistensechsten aus dem Kreis Konstanz. Für HSG-Coach Christian Weber spielt es indes keine Rolle, gegen welchen Gegner es geht.

„Wir müssen erst einmal zu uns selbst finden, bevor wir uns auf einen Gegner wirklich einstellen und fokussieren können”, hält er vor dem 14. Saisonspiel fest.

Bei der Niederlage zuletzt bei der HSG Baar war die Einstellung seiner Schützlinge nicht das Problem. Eher die eklatant schwache Chancenverwertung. „Wenn du das Ding vorne nicht rein machst, dann ist es mit der richtigen Einstellung aber auch nicht getan”, sagt Weber.

Den nächsten Versuch, ein Erfolgserlebnis einzufahren, unternimmt die HSG zu Hause gegen Steißlingen. „Ich muss es nochmal erwähnen. Im Training stimmen die Leistungen, es wird aber definitiv Zeit, das auch mal mit in ein Spiel zu nehmen”, erklärt Weber. Man spiele deshalb aktuell nicht gegen den Abstieg, sondern schlicht gegen sich selbst.

Bis auf Karla Ramsauer und Anjuli Nuding ist das Team komplett. Es gebe keine Ausreden. „Die brauchen wir auch nicht “, so Weber.