Bürgermeister Martin Ragg erinnerte im Gemeinderat an die Entstehung der Wohnanlage in Niedereschach. Im Eschachpark hat der damalige Gemeinderat ein weitsichtiges Projekt umgesetzt und dabei die damalige Industriebrache in der Ortsmitte beseitigen können.
Einstimmig zugestimmt hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung der Anpassung des Jahrespauschalbetrages, den die Gemeinde als Zuschuss an die Caritas Altenhilfe gGmbH Schwarzwald Baar für die Seniorenbetreuung in Niedereschach bezahlt.
Rückwirkend ab dem 1. Januar 2024 erhöht sich der Gemeindezuschuss dem Vorschlag der Verwaltung entsprechend von bisher 17 000 auf 20 000 Euro jährlich.
Bürgermeister Martin Ragg machte bei der Beratung deutlich, dass bei der Caritas Altenhilfe trotz der Erhöhung immer noch ein Defizit verbleibt.
Sehr gewagtes und weitsichtiges Projekt
Der Bürgermeister erinnerte zu Beginn der Beratung an die Entstehung der Wohnanlage. Im Eschachpark hätten sein Amtsvorgänger Otto Sieber und der damalige Gemeinderat ein zu dieser Zeit sehr gewagtes und weitsichtiges Projekt umgesetzt und dabei zudem die damalige Industriebrache in der Ortsmitte beseitigen können.
Wohnmöglichkeit vor Ort für Senioren
Es sei seinerzeit für eine Gemeinde der Größenordnung von Niedereschach etwas ganz Besonderes gewesen, für Senioren eine Wohnmöglichkeit vor Ort zu schaffen, damit die Menschen in Niedereschach auch im Alter in ihrer Gemeinde mit dem gewohnten Umfeld bleiben konnten.
Die Gemeinde Niedereschach habe sich damals vorbildlich verhalten und mit der Caritas ein Betreuungsangebot für Senioren geschaffen, das zudem mit Christina Dreier und Monika Blamberger eine ganz besondere von Herzlichkeit und Leistungsbereitschaft geprägte Note erhalten habe. „Das betreute Wohnen ist ein wirkliches Erfolgsmodell in unserer Gemeinde“, lobte der Bürgermeister und warb für die Zustimmung zu der geplanten Erhöhung des Zuschusses. Unterstützt wurde er dabei von den Gemeinderäten Michael Asal, Corina Link, Daniel Ruf, Markus Dietrich, Elisabeth Beck-Nielsen und Gerhard Rabus.
Asal und Beck-Nielsen betonten, dass man froh sein könne, so eine Einrichtung zu haben. Rabus erinnerte daran, wie man das Erfolgsprojekt einst in die Wege geleitet hat, würde sich aber wünschen, bei derartigen Projekten auch die Kinder und Jugendlichen zu berücksichtigen.