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Niedereschach Verluste sind nicht mehr zu kompensieren

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Auf den persönlichen engen Kundenkontakt muss Dieter ­Petrolli (unser Bild entstand im Vorjahr) mit Blick auf das Coronavirus derzeit verzichten. Auch wenn sich die Hiobsbotschaften häufen, so hofft er doch, dass sich alles bald wieder wenigstens einigermaßen normalisiert. Foto: Bantle Foto: Schwarzwälder Bote

Niedereschach-Fischbach. Als Katastrophe nicht nur für sein Unternehmen, sondern für alle die in der Reise- und Touristikbranche tätig sind, bezeichnete der Chef des Fischbacher Reiseunternehmens, Dieter Petrolli, am Mittwoch die aktuelle Coronakrise.

"Hier geht es um Existenzen", so Petrolli mit Blick auf die gesamte Branche. In seinem Betrieb stehen die Reisebusse still. Der Linienverkehr wurde auf den Ferienfahrplan umgestellt und heruntergefahren. Die Einnahmen brechen weg. Die laufenden Kosten bleiben. Beim Personal sei man bereits dazu übergegangen, Überstunden und Urlaubstage abzubauen.

"Die Corona-Pandemie stellt uns vor eine noch nie dagewesene Herausforderung. Plötzlich ist nichts mehr, wie es war", so Petrolli. Die Meldungen überschlagen sich nicht nur täglich, sondern stündlich. "Bei alledem steht die Gesundheit unserer Gäste und Mitarbeiter an erster Stelle. Daher haben wir uns entschlossen, vorerst alle geplanten Reisen bis einschließlich 20. April abzusagen", so Petrolli weiter.

Lob hat er für die Kunden, die überwiegend sehr besonnen und verständnisvoll reagieren. Und er hat auch Hoffnung, denn die Kunden sagen ihm, dass sie wieder verreisen werden, sobald es die Situation wieder zulässt. "Die Reiselust ist ungebrochen", so der Eindruck den Petrolli aus seinen Kundengesprächen gewonnen hat.

Vor diesem Hintergrund hofft er natürlich, dass sich die Situation bald wieder normalisiert.

Trotzdem werde man die jetzigen Einnahmeverluste nicht mehr kompensieren können, da gibt sich der Reiseunternehmer keinen Illusionen hin.

Zur Eindämmung des Coronavirus haben Bund und Länder drastische Maßnahmen beschlossen. Dazu gehört, Übernachtungsangebote nur noch zu notwendigen Zwecken zu erlauben, den Restaurantbetrieb einzuschränken und Urlaubsreisen sowohl im Inland als auch ins Ausland zu verbieten. Außerdem hat die Bundesregierung eine weltweite Reisewarnung für touristische Reisen ausgesprochen.

Alle betroffenen Reisegäste werden und wurden von der Firma Petrolli Reisen schnellstmöglich persönlich informiert. So will die Firma Petrolli-Reisen den Kunden zeigen, dass sie auch in dieser Ausnahmesituation als verlässlicher Partner an der Seite der Kunden stehen. Manche Entscheidungen, ob eine Reise nach dem 20. April stattfindet oder abgesagt werden muss, könne man allerdings erst treffen, wenn bis dahin gesicherte Informationen vorliegen.

Soweit Kunden von einer Reiseabsage betroffen seien, versuche man bei Petrolli-Reisen mit diesen gemeinsam die passende Lösung finden. So können die Kunden gerne und für sie kostenfrei auf eine Reise umbuchen, die zu einem späteren Zeitpunkt stattfindet. Reisen können aber auch storniert werden. Kunden erreichen die Firma montags bis freitags von 9 bis 12 und 14 bis 17 Uhr telefonisch unter 07725/9 16 50. Kontakt aufnehmen kann man auch per E-Mail unter info@petrolli.de. "Wir hoffen, dass diese schwierige Situation bald unter Kontrolle ist", so Dieter Petrolli nicht nur an seine Kunden gerichtet.

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