Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Niedereschach Not-Einkaufsservice für Mitbürger

Von
Zu sehen sind Angelika Müller (von links), Marita Singer, Celine Müller, Daniel Schunk, Joachim Bucher, Monika Weißer und Martin Ragg.Foto: Bantle Foto: Schwarzwälder Bote

Die Sozialgenossenschaft "Bürger für Bürger" bietet ab sofort einen Einkaufsservice an.

Niedereschach. In Zusammenarbeit mit den beiden DRK Ortsvereinen Niedereschach und Fischbach, der Katholischen Jungen Gemeinde (KJG) Niedereschach und der Gemeindeverwaltung mit Bürgermeister Martin Ragg an der Spitze organisiert die Sozialgenossenschaft "Bürger für Bürger" ab sofort einen Einkaufsservice für Menschen in Corona-Quarantäne und Menschen, die nach den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) einer Risikogruppe angehören, seien es nun ältere Menschen oder Menschen mit entsprechenden Vorerkrankungen.

Für die Einkäufe sollen bevorzugt die Einkaufsmöglichkeiten in der Gemeinde genutzt werden. Es werden noch weitere Helfer gesucht, die sich ebenso wie Hilfesuchende ab sofort bei der Ansprechpartnerin im Büro der Sozialgenossenschaft, Monika Weißer, unter Telefon 07728/6 45 99 07, oder per E-Mail an info@4buerger.de melden sollen. Sollte Monika Weißer nicht im Büro sein, wird darum gebeten, auf den Anrufbeantworter zu sprechen, der täglich abgehört wird. Weißer wird sich dann melden.

Um letzte Details zu besprechen, trafen sich am Freitagmittag Bürgermeister Martin Ragg, die Vorsitzende des DRK Niedereschach, Marita Singer, die Vorsitzende des DRK Fischbach, Angelika Müller, sowie vom Leitungsteam der KJG Celine Müller und Daniel Schunk mit Bürgermeister Martin Ragg sowie dem Vorstand der "Bürger für Bürger", Joachim Bucher mit der Koordinatorin Monika Weißer vor dem Büro der Sozialgenossenschaft und unter Einhaltung des gebotenen Sicherheitsabstandes, um Details zu besprechen.

Bekanntlich hat die Landesregierung einen Aufruf gestartet für Menschen, die wegen Corona unter Quarantäne gestellt werden, eine Art Einkaufsservice zu organisieren. Da ließen sich Bürgermeister Martin Ragg, die beiden DRK Ortsvereine, die KJG und die "Bürger für Bürger" nicht zweimal bitten, denn auch in der Gesamtgemeinde Niedereschach müsse man damit rechnen, dass einige Menschen unter Quarantäne gestellt werden.

Flexible Abwicklung

"Hier können wir von Bürger für Bürger die Plattform sein, die das organisiert", betonten Weißer und Bucher. Grundsätzlich richtet sich das Angebot an die genannten Zielgruppen, also Menschen, die unter Quarantäne gestellt werden und Menschen, die zu den Risikogruppen nach RKI gehören. Es geht um Einkäufe, die innerhalb der Gesamtgemeinde von Montag bis Freitag erledigt werden können. Diese Hilfe ist kostenfrei und die Helfer werden nicht vergütet. Jeder kann mitmachen, ob Mitglied bei der "Bürger für Bürger" oder nicht. Der Service nimmt die Anfragen und die Hilfsangebote entgegen und koordiniert die Einkäufe. Dazu kann die Emailadresse genutzt werden, oder eben der Anrufbeantworter im Büro.

Beides wird vorerst dreimal pro Woche von Monika Weißer abgerufen und bearbeitet. Sollte der Bedarf höher werden, werden neben Monika Weißer zusätzlich auch Carola Seckinger und weitere Helfer mobilisiert. Als erstes wird nun eine Helferliste in Excel erstellt, auf der alle Hilfswilligen mit Namen, Telefon und Email-Adresse erfasst sind. Geht eine Anfrage ein, gibt die Bürger für Bürger von einem Helfer die Kontaktdaten weiter.

Für alle Helfer wurde aus Gründen des Eigenschutzes ein Merkblatt erstellt. Darin empfiehlt man, den persönlichen Kontakt soweit wie möglich zu vermeiden und zu versuchen die Einkäufe soweit möglich über Telefon oder E-Mail zu organisieren. Idealerweise sollte man den Einkaufszettel, wenn möglich, in einem Korb zu einer vorher verabredeten Zeit vor die Tür oder einen anderen Ort stellen. Das Geld kann in einem Umschlag mit dabei sein. Den gefüllten Korb und das Wechselgeld stellen die Helfer dann wieder vor die Tür und informieren denjenigen für den sie eingekauft haben.

Wenn jemand aus Sorge um die eigene Gesundheit die Bezahlung der Einkäufe nicht über Bargeld regeln möchte, kann die Abrechnung auch über die "Bürger für Bürger" erfolgen. Zudem sollen alle Helfenden ein Schreiben erhalten um in den Geschäften nachweisen zu können, dass sie nicht "hamstern" sondern die Einkäufe im Dienst am Nächsten durchführen.

Artikel bewerten
5
loading

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.