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Niedereschach Neue Räte – und bald ein neuer Leiter

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Krisenstimmung hatte zwischen dem Pfarrgemeinderat und dem Pfarrer geherrscht. Nun soll es damit aber vorbei sein. Foto: © vladischern – stock.adobe.com Foto: Schwarzwälder Bote

Schon kurz nach dem Auftakt für die neugewählten Mitglieder des Pfarrgemeinderates der Seelsorgeeinheit "An der Eschach" am heutigen Dienstag soll auch eine Aufreger-Ära enden: Pfarrer Schleicher wird sein Amt abgeben müssen.

Niedereschach. Am heutigen Dienstag konstituiert sich der neugewählte Pfarrgemeinderat der Seelsorgeeinheit "An der Eschach". Damit würde eigentlich auch dessen Zusammenarbeit mit dem Leitenden Pfarrer Alexander Schleicher ihre Anfang nehmen. Doch schon jetzt steht fest: Es wird nur eine Zusammenarbeit von kurzer Dauer sein. Der Grund: Ab dem 5. September wird Pfarrer Schleicher dieses Amt abgeben müssen.

"Müssen" deshalb, weil er Ende Januar 2020 durch die Verantwortlichen der Personalabteilung des Erzbischöflichen Ordinariates darüber informiert wurde, dass er auf die Leitung der Pfarreien "verzichten wird". Nach drei Tagen Bedenkzeit sollte ansonsten ein kirchliches Rechtsverfahren gegen ihn eingeleitet werden für den Fall, dass er der Entscheidung des Bischofs nicht zustimmt. Eine Begründung für diese Vorgehensweise ist bis heute nicht bekannt.

In Antwortschreiben des Personalreferenten aus Freiburg an engagierte Menschen aus der Seelsorgeeinheit, die sich für einen Verbleib von Pfarrer Schleicher ausgesprochen hatten, ist nun ohne näher auf Einzelheiten einzugehen, zu lesen, dass kein schuldhaftes Verhalten von Pfarrer Schleicher dieser Entscheidung des Bischofs zugrunde liege. Vielmehr habe die allgemeine Situation in der Seelsorgeeinheit dazu geführt.

Nichts bekannt ist bislang aber auch darüber, wie in der Seelsorgeeinheit "An der Eschach" die Nachfolgeregelung aussehen wird. Es zeichnet sich also ab, dass auf den neugewählten Pfarrgemeinderat in den kommenden Wochen einiges an Arbeit zukommen wird.

Eines davon ist die Firmvorbereitung. Diese wichtige Zeit in der Seelsorgeeinheit "An der Eschach" unter der Federführung von Gemeindereferent Michael Käfer steht aufgrund der aktuellen Entwicklungen rund um die Corona-Pandemie unter besonderen Vorzeichen. Nur eingeschränkt kann die Vorbereitung derzeit stattfinden. Aufgrund der positiven Entwicklung in Deutschland besteht laut Käfer jedoch die Hoffnung, dass manch eine Glaubensbegegnung in diesem Jahr noch stattfinden könne. Die Firmgottesdienste werden jedoch voraussichtlich nicht vor dem nächsten Frühjahr im Jahr 2021 gefeiert werden können.

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