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Niedereschach Millionenprojekt abgeschlossen

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Stolz ist man in Niedereschach, nun Bioenergiedorf zu sein. Im Vordergrund ist die Heizzentrale der BEN in der Friedhofstraße zu sehen. Foto: BEN Foto: Schwarzwälder Bote

Mit einem Festakt feierte die Genossenschaft "Bürgerenergie Niedereschach" (BEN) am Freitagabend im Otto-Sieber-Saal in der Eschachhalle den Abschluss des Millionenprojektes "Nahwärmeversorgung" im Kernort.

Niedereschach. Da viele Bürger mehr über diese beeindruckende Wärmeerzeugungsanlage in der Friedhofstraße erfahren wollen und teils schon ungeduldig auf die Möglichkeit der Besichtigung der Heizzentrale warten, sind alle Interessierten zum Tag der offenen Tür am Sonntag, 14. Oktober, ab 10 Uhr willkommen.

"Werfen Sie einen Blick in die atemberaubende Technik, erleben Sie live, wie die Kessel und das Netz gesteuert sowie Hackschnitzel erzeugt werden", heißt es dazu in der Einladung. Zusätzlich stehen die Experten der BEN für Erläuterungen zur Verfügung und können dabei sicher auch so manche Anekdote aus der aufregenden Bauphase erzählen.

Es war keine einfache Zeit und eine schwere Aufgabe, bis man in Niedereschach als erste Gemeinde im Schwarzwald-Baar-Kreis stolz sagen konnte: "Wir sind Bioenergiedorf".

"Viele reden gerne von nachhaltigem Klimaschutz, regionaler Wertschöpfung und Verringerung der Abhängigkeit von Energielieferungen aus Russland oder den arabischen Staaten. In Niedereschach wird dies bereits seit einigen Jahren kraftvoll umgesetzt", sagt Bürgermeister Martin Ragg, der auch Aufsichtsratsvorsitzender der BEN ist.

Dank dem ehrenamtlichen Einsatz von Bürgern aus der Gemeinde, um den langjährigen früheren Gemeinderat und Bürgermeisterstellvertreter, Alwin Rist, hat die 2010 gegründete Bürger-Energie-Niedereschach eG, nach Photovoltaik-Projekten und einem ersten Nahwärmeprojekt eine 16 Kilometer lange Fernwärmeleitung durch den Kernort Niedereschach verlegt. Herzstück ist die Heizzentrale neben der Gemeinschaftsschule Eschach-Neckar, welche nahezu vollständig mit regenerativen Energien befeuert wird. Dazu wird Abwärme der Biogasanlage "Alte Schmiedshof" und Holzhackschnitzeln verwendet.

Durch den Anschluss von 263 Gebäuden an dieses Wärmenetz wird nun jährlich klimaschädliches Kohlendioxid in Höhe von umgerechnet über einer Million Liter Heizöl eingespart. Zudem profitierte die Gemeinde im Rahmen dieser herausfordernden Baumaßnahmen von Synergien bei der Sanierung von alten Kanälen, Wasserleitungen, baufälligen Schächten und Gehwegen und mit Blick in die Zukunft für den Glasfaserausbau.

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg führt die Gemeinde Niedereschach nunmehr mit dem Prädikat Bioenergiedorf. "Darauf dürfen die ›Macher‹ der BEN und alle Bürger stolz sein", wie Bürgermeister Martin Ragg findet, verbunden mit einem Dankeschön an alle, die an diesem Jahrhundertprojekt beteiligt waren.

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