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Niedereschach Kesselanlage kommt durchs offene Dach

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Durch das noch offene Dach des Rohbaus wurde die tonnenschwere technische Ausrüstung in die Heizzentrale für die Nahwärmeversorgung in Niedereschach gehievt. Foto: Bantle Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Albert Bantle

Niedereschach. Zügig voran schreitet das Millionenprojekt "Nahwärme Niedereschach". Der Rohbau für die Heizzentrale neben der Schule wird demnächst fertig gestellt.

Dort wurde mit Hilfe eines großen Krans die technische Ausrüstung inklusive der Kesselanlage über das noch offene Dach in die Heizzentrale gebracht. Das Dach wird ab 7. Januar geschlossen, so dass die Installation der Technik weitergeführt werden kann. Je nach Frostperiode und dem weiteren Winterverlauf werden die Arbeiten für das Nahwärmenetz unterbrochen. Sobald es die Witterung zulässt, wird die Firma Stumpp die Tiefbauarbeiten wieder aufnehmen. Unter anderem wird dann sofort in der Steigstraße mit der Verlegung von Nahwärmeleitungen begonnen.

Ziel der Bürgerenergie Niedereschach (BEN) ist es, die Arbeiten bis Ende 2014 zum Abschluss zu bringen. Auf Grund der großen Nachfrage in den vergangenen Monaten, wird die BEN um eine Netzerweiterung nicht umhin kommen, was die Verantwortlichen riesig freut. "Das heißt aber auch im Umkehrschluss, dass durch die Netzerweiterung die Arbeiten bis in das Frühjahr 2015 andauern können", so der Vorstandsvorsitzende, Alwin Rist.

Für die Bürger bedeutet dies Behinderungen durch Baustellen. Im Laufe der Baumaßnahmen ist die Anzahl der Anschlussnehmer auf mittlerweile 200 Gebäude angewachsen. Begonnen hat die BEN mit 150 Anschlussnehmern. "Sollte sich die Entwicklung so fortsetzen, können wir davon ausgehen, dass wir am Schluss rund 240 Anschlussnehmer am Netz haben", so Rist weiter. Nach dem heutigen Stand und der Auslegung des gesamten Netzes, sowie der Kapazität der Kesselanlagen, sei eine maximale Versorgung von 250 Gebäuden möglich. Eine noch größere Anzahl an Anschlussnehmern, sei dann nur noch möglich über eine kleine "Satellitenheizzentrale" an einem anderen Standort, um von dort aus eine Netzeinspeisung mit Wärme vorzunehmen.

Neben der hauptsächlichen Arbeit des Nahwärmenetzes, wickelt die Genossenschaft umfangreiche Sanierungsmaßnahmen im Straßen-, Wasser- und Abwasserbereich sowie bei der Straßenunterhaltung für die Gemeinde ab. Des Weiteren werden Leerrohre für ein Glasfasernetz im Zuge der Tiefbauarbeiten bis in die Gebäude mitverlegt, in die auch ein Nahwärmeanschluss installiert wird.

Die Kombination der gesamten Maßnahmen sei ein nicht unerheblicher finanzieller Vorteil für die Bürger, so Rist im Einklang mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden der BEN, Bürgermeister Martin Ragg.

Durch Synergien im Arbeitsablauf und der Nutzung von demselben Graben werden für die Gemeinde enorme finanzielle Mittel eingespart. Für alle anfallenden Maßnahmen beläuft sich der finanzielle Umfang auf rund 7,8 Millionen Euro. Diese Summe wird von der Genossenschaft abgewickelt. Bezogen nur auf die Maßnahmen der Genossenschaft inklusive der Hausanschlüsse liegen die Kosten bei rund 5,5 Millionen Euro.

Begonnen wurde mit den Baumaßnahmen für das Nahwärmenetz und die Heizzentrale Ende August 2013. Bis heute konnten vier Straßenzüge mit der Nahwärmeleitung erschlossen werden.

 

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