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Niedereschach Insolvenz: Lösung für Touratech gefunden

Von
Foto: Eich

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Niederschach - Gute Neuigkeiten für Touratech: Der Standort bleibt erhalten, die Mitarbeiter dürfen bleiben. Wie am Donnerstag mitgeteilt wurde, konnte ein Investor für das Niedereschacher Unternehmen gefunden werden. Es gibt nur noch wenige Hürden.

Die Nachricht schlug im Sommer dieses Jahres wie eine Bombe ein: Der Motorradspezialist Touratech musste Insolvenz anmelden. Als Grund wurde seitens des Insolvenzverwalters Dirk Pehl von der Kanzlei Schultze & Braun aus Achern "Schwierigkeiten hinsichtlich Logistik und Fertigung sowie die in erheblichem Umfang entstandenen Produktions- und Lieferausfälle" genannt. Ein Schock für die rund 400 Mitarbeiter und Liebhaber des Herstellers für Motorradzubehör.

Stillschweigen zu Kaufsumme und Bedingungen vereinbart

Doch am Donnerstagnachmittag bestätigt die Kanzlei Informationen des Schwarzwälder Boten, wonach die Gespräche mit einem Investor zum Erfolg geführt hätten. "Das stimmt, es wurde eine sehr gute Lösung für Touratech gefunden", erklärt Ingo Schorlemmer, Pressesprecher bei Schultze & Braun. So konnte er von einem Notartermin des Insolvenzverwalters Dirk Pehl mit einem Investor am Mitwoch berichten. Es handelt sich hierbei um die Happich GmbH mit Sitz in Wuppertal.

Diese übernehme nach Angaben des Sprechers ab 1. Januar Touratech. Schorlemmer: "Allerdings müssen bis dahin noch aufschiebende Bedingungen erfüllt werden." Was für Bedingungen dies sind, darüber hätte man Stillschweigen vereinbart. Eine wirkliche Hürde für die Übernahme des Niedereschacher Unternehmens stellen sie jedoch wohl nicht dar. Der Insolvenzverwalter erklärt zudem, dass auch hinsichtlich der Kaufsumme keine Angaben gemacht werden.

Unternehmen ist Innenausstatter für Nutz- und Spezialfahrzeuge

Die wichtigste Nachricht sei aber: Es bleibe alles so erhalten wie bisher. Der Standort in Niedereschach könne dadurch gesichert werden und auch die noch verbliebenen Mitarbeiter könnten alle bleiben. Diese wurden am Donnerstag in einer Belegschaftsversammlung über die Kaufabsichten der Happich GmbH informiert.

Das Wuppertaler Unternehmen ist nach eigenen Angaben der führende Innenausstatter für Nutz- und Spezialfahrzeuge. Das familiengeführte Unternehmen, das seit 2010 zur Pelzer Swiss AG gehört und somit Mitglied der Pelzer Family Company ist, hat Niederlassungen in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Polen und in der Tschechischen Republik ebenso wie in der Türkei, in Spanien und in China.

Happich will das bisherige Geschäftsmodell von Touratech fortführen. "Die Touratech ergänzt unser bisheriges Produktportfolio hervorragend", erklärt Geschäftsführer Marc Pelzer. "Ich freue mich auf diese neue Aufgabe."

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