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Niedereschach Großer Erfolg bringt finanzielle Hilfe

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Große Freude bei der Spendenübergabe (von links) Angelika Müller, Peter Engesser, Christoph Sieber, Michael Stöffelmaier, Martin Ragg, Markus Schreiber, Otto Sieber und Beatrix Dammert. Foto: Bantle Foto: Schwarzwälder Bote

Ein riesengroßer Erfolg war im Dezember die von Christoph Sieber auf Anregung seines Vaters, Altbürgermeister Otto Sieber, organisierte Benefizveranstaltung zu Gunsten des Sozialfonds der Gemeinde und des In­tegrationsbetriebs "Fohrenhof" der Caritas in Unterkirnach.

Niedereschach. Da man bei der Spendenübergabe Christoph Sieber unbedingt mit dabei haben wollte, dieser aber Anfang des Jahres noch voll ausgebucht war, sollte die Spendenübergabe im März stattfinden. Wegen der Corona-Pandemie wurde der Übergabetermin immer wieder verschoben.

Jetzt hat es doch geklappt. Im Beisein von Bürgermeister Martin Ragg, Otto Sieber, dem Geschäftsführer der Caritas Schwarzwald-Baar, Michael Stöffelmaier, dem für die Bereiche Finanzen, Wirtschaft- und Verwaltung zuständigen Caritas-Vorstand Markus Schreiber, Beatrix Dammert von der Caritas-Stabsstelle für Projektentwicklung, Fischbachs Ortsvorsteher Peter Engesser und der Sprecherin der Fischbacher Vereinsgemeinschaft, Angelika Müller, überreichte Christoph Sieber nun den symbolischen Spendenscheck in Höhe von 9065,71 Euro an Martin Ragg und die Mitarbeiter der Caritas. In diesem Betrag enthalten ist auch eine Geldspende der Fischbacher Vereine.

Empfang angelehnt

Statt eines Präsentes zu seinem 75. Geburtstag hatte Sieber darum gebeten, dieses Geld lieber für einen guten Zweck zu spenden. Eigentlich wollte die Gemeinde zu Siebers 75. Geburtstag im vergangenen Jahr einen ­Empfang veranstalten und die großen Verdienste, die sich Sieber in seinen 40 Jahren als Bürgermeister in Niedereschach und auch danach in vielen Bereichen erworben hat, entsprechend würdigen, so Bürgermeister Martin Ragg bei der Scheckübergabe. Doch Sieber habe abgelehnt und seinen Ehrentag lieber im Kreise der Familie gefeiert. Statt eines Empfangs wurde ein Benefizkonzert für den Sozialfonds der Gemeinde und den "Fohrenhof" ins Gespräch gebracht. Und an dem Punkt kam dann Siebers Sohn Christoph ins Spiel. Der Kabarettist organisierte unter der Überschrift "Niedereschach lacht" eine humorige Benefizveranstaltung in der Eschachhalle. Dabei präsentierte Christoph Sieber hochkarätige Gäste aus Kabarett, Kleinkunst und Comedy unter dem Motto "Christoph Sieber und Gäste". Mit dabei waren neben Sieber, Michael Krebs, Johannes Flöck und das Ensemble "Vocal Recall". Sie alle boten einen Abend der Superklasse, an den viele der Besucher noch heute voller Freude denken.

Bürgermeister Martin Ragg sprach von einem "denkwürdigen Abend", der wenige Wochen später mit Beginn der Corona-Krise, so nicht mehr möglich gewesen wäre. Bei der Spendenübergabe wurde noch einmal allen teilnehmenden Akteuren auf der Bühne herzlich gedankt. Alles auch Akteure, die im Gefolge der Corona-Krise, wie alle Kulturschaffenden, nun selbst harte Zeiten durchleben und vor einer ungewissen Zukunft stehen.

Doppelt beschenkt

Michael Stöffelmaier wies darauf hin, dass der Fohrenhof an diesem Abend sogar doppelt beschenkt wurde, weil man auch das Catering übernehmen durfte. Gerade die aktuelle Corona-Zeit habe gezeigt, wie wichtig Spenden für den "Fohrenhof" sind. Mit Blick auf die Bereiche Kunst und Kultur sieht Stöffelmaier nicht nur das restliche Jahr, sondern auch 2021 als überaus schwierig an.

Für die Fischbacher Vereinsgemeinschaft lobte Angelika Müller den "unvergesslichen und tollen Benefizabend". Man habe gerne etwas beigesteuert, damit der Reinerlös etwas höher ausgefallen ist.

Otto Sieber freute sich, dass Dank des Benefizabends mit Blick auf den "Fohrenhof" Menschen mit Handicap geholfen werden konnte. Und dass man mit dem Sozialfonds der Gemeinde schon in vielen Fällen direkt im Ort Menschen in Not helfen konnte und helfen kann, weiß der ehemalige Bürgermeister nur zu gut. Christoph Sieber freute sich über das Lob für sich und seine Mitstreiter auf der Bühne und betonte, dass er und seine Freunde dies gerne gemacht haben. Ob er allerdings auch zum 100. Geburtstag seines Vaters wieder eine solche Benefizveranstaltung in Niedereschach organisieren werde – ließ er schelmisch lachend – offen. Schließlich sei er bis dahin selbst Rentner.

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