Schlossberghalle: Sanierung steht vor dem Abschluss / Fasnetball der Gymnastikfrauen erste Veranstaltung
Breiten Raum nahm in der jüngsten Ortschaftsratssitzung die Sanierung der Schlossberghalle ein, die nun kurz vor der Fertigstellung steht. Es ist mit rund 2,8 Millionen Euro eine der größten Investitionen im Ortsteil Kappel.
Niedereschach-Kappel. Auf die Frage nach dem Stand der Bauarbeiten informierte Ortsbaumeister Hartmut Stern, dass die Küche inzwischen eingebaut sei, das Mobiliar bestellt und die Tische und Stühle demnächst angeliefert werden. Nachdem der Boden im Verlauf der nächsten Tage noch fertig verlegt werde, sei die Halle dann für Veranstaltungen bereits wieder voll nutzbar.
Somit könne dann auch bereits der Fasnetball der Gymnastikfrauen am 8. Februar wieder problemlos darin stattfinden. Danach werden dann die ganzen Gerätschaften für den Sportbetrieb installiert, so dass bis zur Einweihung alles wieder im gewohnten Zustand sei. Wenn das Wetter mitmacht, würden in der kommenden Woche noch die Randsteine gesetzt, die Bepflasterung fertiggestellt wie auch das Fundament für das Müllhäuschen. Nachdem dann im Frühjahr der Rasen noch eingesät und die Spielgeräte vom Bauhof wieder installiert seien, sei die Schlossberghalle mitsamt Umfeld dann wieder in ihren ursprünglichen Zustand versetzt.
Die Details zur Einweihungsfeier betreffend informierte Ortschaftsrätin Stefanie Schwarzeit als Sprecherin der Kappeler Vereine, die mit der Organisation und Vorbereitung der Einweihungsfeier betraut wurde, dass die Einweihungsfeier auf Sonntag, 8. März, festgelegt worden sei. Bei dieser Einweihungsfeier präsentiert sich der gesamte Ort, beginnend mit einem feierlichen Gottesdienst. Danach werde die offizielle Einweihung der Schlossberghalle stattfinden, gefolgt von einem Frühschoppenkonzert der Trachtenkapelle. Der Nachmittag werde dann in der Halle mit Vorführungen des Kindergartens und der Schule gestaltet. Schauübungen der Feuerwehr vor der Halle ergänzen das Nachmittagsprogramm. Ansonsten werden sich alle Vereine, welche die Halle nutzen, am Festprogramm beteiligen.
In diesem Zusammenhang wurde von Ortsvorsteher Thomas Braun vorgetragen, dass sich die auf dem neugestalteten, schmucken Hallenvorplatz aufgestellten Abfall- und Kleidercontainer vor der nun neu sanierten Halle nicht gerade als Schmuckstück gesehen würden. Besonders beim Glühweinverkauf an Heiligabend hätten dies etliche Bürger als störend empfunden. Hier stelle sich die Frage, ob da für die Müllcontainer nicht ein anderer Platz gefunden werden könne. "Die sind absolut geruchsneutral, darin ist auch kein Müll, sondern wertvolle, recycelbare Rohstoffe", so wurde er daraufhin von Ortschaftsrat Siggi Reich belehrt. Er sehe keine Notwendigkeit diese Container irgendwo anders hinzustellen. Nachdem auch kein anderer Standort vorgeschlagen wurde, der so zentral und günstig gelegen sei, erfolgte einstimmiger Beschluss, den Standort der Container am bisherigen Platz zu belassen.