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Niedereschach Der "Che Guevara" Niedereschachs

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Christoph Sieber genießt "Heimspiel" in der Eschachhalle, führt souverän Regie und erweist sich als perfekter Moderator.Foto: Bantle Foto: Schwarzwälder Bote

Von Albert Bantle

Unter dem Motto "Niedereschach lacht" fand in der mit über 800 Besuchern gefüllten Eschachhalle eine humorige und begeisternde Benefizveranstaltung statt, bei der kein Auge trocken blieb.

Niedereschach. Die Gala zu Ehren des früheren Niedereschacher Bürgermeisters Otto Sieber fand unter der Regie seines Sohnes Christoph Sieber statt. Der Erlös ist für einen sozialen Zweck bestimmt und wird je zur Hälfte an den Sozialfonds der Gemeinde und den von der Caritas betriebenen "Fohrenhof" in Unterkirnach gehen. Das Team des "Fohrenhofs" sorgte am Samstag auch für die Bewirtung der Besucher.

Die rundherum gelungene Veranstaltung hat Niedereschach seinem früheren Bürgermeister Otto Sieber zu verdanken, der kürzlich seinen 75. Geburtstag feierte. Eigentlich hätte ihm die Gemeinde einen Empfang bereitet. Doch Sieber wollte seinen Geburtstag in aller Ruhe im Kreise der Familien feiern.

Bei der Gala lief Christoph Sieber einmal mehr zur Höchstform auf und präsentierte zudem hochkarätige Gäste aus Kabarett, Kleinkunst und Comedy. Und so begeisterten auf der Bühne neben Sieber, Michael Krebs, Johannes Flöck, Phil Shadow und das Berliner Ensemble "Vocal Recall".

Nach der Begrüßung durch Christoph Sieber machte Phil Shadow den Anfang. Philipp Kießling, so sein richtiger Name, begeisterte mit seinen Schattenfiguren, die er mit seinen Händen und Fingern auf die Leinwand zauberte. Ein Hase, vom Jäger mit seinem Jagdhund verfolgt, ein Schwan, Merkel und Trump – irgendwie kannte man diese Schattenfiguren zwar alle, aber so hat man sie noch nie gesehen.

Mit Johannes Flöck stellte Christoph Sieber einen guten Freund vor. "Wenn der da ist, dann wird die Party lustig." "Wir richten inzwischen unsere Partys nach ihm aus", so Sieber. Mit seinen philosophischen Betrachtungen über das schwindende Seh- aber auch Stehvermögen in zunehmendem Alter löste er wahre Lachorgien im Saal aus.

Direkt aus Berlin nach Niedereschach importiert präsentierte sich das Quartett "Vocal Recall" energiegeladen, einfallsreich und auf höchstem musikalischen Niveau.

Recht provokativ präsentierte sich Michael Krebs. Als weit gereister Künstler erzählte er, wie in Hamburg zuerst die Kräne zu sehen sind, dann der Hafen, der Michel – und so habe er sich bei seiner Anfahrt nach Niedereschach halt auch gefragt: Ja kommt da noch was? Zum Schluss seiner mitreißenden Rock’n’Roll-Einlage wurden dann sogar die vorderen Reihen noch zum Mittanzen aufgefordert.

Klar, dass dann beim Auftritt des Hauptdarstellers Christoph Sieber im Saal kein Auge trocken blieb. Vor allem, als er den Initiator des Abends, seinen Vater Otto Sieber, vor dem Hintergrund der nun völlig veränderten politischen Richtung der SPD mit dem "Che Guevara" Niedereschachs verglich, als "Fidel Castro des Schwarzwald- Baar-Kreises", von schallendem Gelächter im Saal begleitet. "Was war das doch ’ne linke Zeit hier im Ort, und jetzt gilt plötzlich die SPD als links." Weitere politische Seitenhiebe bekamen natürlich auch die anderen Parteien ab.

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