Die "Lupis" machen gemeinsamen Sinneserfahrungen mit dem Schwungtuch. Foto: privat Foto: Schwarzwälder-Bote

Angehende Erzieherinnen bieten an Niedereschacher Schule abwechslungsreiches Programm

Niedereschach. Vier Erzieherinnen von der Fachschule für Sozialpädagogik der Zinzendorfschulen in Königsfeld absolvieren gerade ihr Teampraktikum an der Grund- und Werkrealschule Niedereschach.

Im Rahmen dieser zwölf Betreuungsnachmittage haben Alina Schulz, Katrin Schwager, Larissa Mantel, Lisa Scheuble die herausfordernde Aufgabe, selbstständig ein Konzept zu erarbeiten und die in ihrer Ausbildung erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten eigenständig zu erproben. Mit diesem Team begeben sich als "Lupis" 30 Kinder der zweiten bis vierten Klassen als Detektive auf geheimnisvolle Spurensuche.

Die Betreuung bietet den Kindern ein abwechslungsreiches und spannendes Programm als Ergänzung und Ausgleich zum Schulalltag und beinhaltet neben sportlichen Aktivitäten auch erlebnispädagogische Erfahrungen an der frischen Luft. Die Kinder dürfen sich sowohl in geleiteter Gruppenarbeit als auch in Freiarbeit kreativ ausleben und sich beim Experimentieren erproben.

"Uns ist es wichtig, dass sich die Kinder bei uns wohl fühlen, Spaß haben und sich mit der Gruppe identifizieren", betonen die angehenden Erzieherinnen. Dazu dienen Spiele zur Förderung des Gruppenzusammenhalts oder gemeinsame Sinneserfahrungen mit dem Schwungtuch. Bei einer "Schatzsuche" durften die Kinder ihre Wünsche für die gemeinsame Zeit in die Schatztruhe werfen.

Am Anfang des Programms steht jedes Mal die Flüsterpost als Ritual, bei der das Tagesprogramm im Kreis herumgeflüstert wird. Die Zusammenarbeit mit der Grund- und Werkrealschule basiert auf einer vielseitigen materiellen Unterstützung. Die vier angehenden Erzieherinnen können die guten räumlichen Möglichkeiten der Schule für ihr abwechslungsreiches Programm nutzen.

"Es ist eine tolle Bereicherung für unsere offene Ganztagesschule, wenn engagierte und kreative junge Erwachsene sich in den Freizeitbereich der Schule einbringen", stellte Schulleiter Peter Singer fest. "Die angehenden Erzieherinnen konnten die Herzen der Lupis gewinnen", stellte die Leiterin der Ganztagesbetreuung, Elke Frieß, fest und dies wurde durch viele Eltern bekräftigt.

Dieses Praktikum bietet die Möglichkeit, eigenständig und eigenverantwortlich zu handeln. Die angehenden Erzieherinnen lernen, für sich und das Team Verantwortung zu übernehmen und voneinander zu profitieren. Außerdem gewinnen sie an Sicherheit und können somit ihre Erzieherpersönlichkeit für das ausbildungsabschließende Anerkennungsjahr stärken.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: