Bisinger Nichthuldigerball begeistert mit hochkarätigem Programm. Gerhard Dehner darf sich mit der goldenen Narrenkappe schmücken.
Ausgelassen und stimmungsvoll feierten die Gäste am Freitagabend beim traditionellen Nichthuldigerball in der ausverkauften Hohenzollernhalle. Jonas Ott (Narrenvater) und Paul Haspel (Narramoaschter) eröffneten den Abend gemeinsam mit den verschiedenen Schlachtrufen der Bisinger Zünfte. Für musikalische Unterhaltung sorgte die Live-Band „Prestige“ mit ihrer charismatischen Sängerin, die das Publikum von Beginn an zum Mitsingen und Mitschunkeln animierte.
Mit dem Bisinger Narrenmarsch, dargeboten von den Bisinger Daagdieab Lompa, zogen die Häsfiguren von Nichthuldigern und Kirchamäusen feierlich in die Halle ein. Durch das närrische Programm führten Mary Ott und Rosi Schmidt gewohnt humorvoll und bedankten sich bei allen Akteuren mit kräftigen „Mo Hei – Bischt grea“-Rufen.
Ein besonderer Hingucker war der Maustanz der acht Kirchenmäuse unter Leitung von Hans-Peter Bosch, gefolgt von einem weiteren Auftritt zusammen mit den Karnevalsmäusen im „Aladin und die Wunderlampe“-Outfit. Das „kleine Showballett“, trainiert von Juliane Schell und Jaqueline Dünkel, begeisterte mit einer mitreißenden Choreografie und großem tänzerischem Können.
Das Leben eines Nichthuldigers
Für Lacher sorgte das Duo Paul Haspel und Juliane Schell, das humorvoll das Leben eines Nichthuldigers aufs Korn nahm und dabei auch über den Schultes scherzte. Anschließend leitete die Band „Prestige“ mit altbekannten Schlagern in die Pause über.
Mit dem Holzhackertanz der Hinterwäldler Zipfelbuaba aus dem Stubaital folgte ein weiteres Highlight: In Lederhosen und Hiaslhüten zeigten sie traditionelle Tänze und beeindruckendes Schuhplatteln. Mary Ott und Rosi Schmidt gewährten zudem mit viel Witz Einblicke „aus dem Nähkästchen“, wobei auch die Männerwelt und Diakon Ralf Rötzel ihr Fett wegbekamen.
Akrobatische Tanzshow
Das große Showballett setzte unter dem Motto „Dschungel“ mit einer akrobatischen Tanzshow einen weiteren Glanzpunkt. Für beste Partystimmung sorgten anschließend Roy Bianco und die Abbrunzati Boys (alias Nico Berner und Simon Holloch) mit Italo-Schlagern.
Zum großen Finale versammelten sich alle Akteure auf der Bühne und erhielten Dankesworte für ihre gelungenen Darbietungen. Die Band „Prestige“ sorgte bis spät in die Nacht für eine volle Tanzfläche, bevor schließlich die Daagdieab Lompa nochmals zum musikalischen Endspurt ansetzten.