Freiburg gehört laut „Next-Generation-Report 2025“ deutschlandweit zu den zehn besten Start-up-Standorten. Bundesweit im Fokus: Start-ups mit KI-Bezug.
München, Berlin, Düsseldorf – und auch Freiburg. Diese und sechs weitere Städte Deutschlands zählen laut dem „Next-Generation-Report 2025“ des Start-up-Verbandes und startupdetector zu den besten zehn Start-up-Standorten.
Um die Rangliste zu ermitteln, berufen sich die Autoren des Reports auf die Neugründungen pro 100 000 Einwohner. In Freiburg beträgt dieser Wert 10,9 pro 100 000 Einwohner, damit liegt die Stadt im Deutschland-Ranking auf Platz zehn und hat damit zwei Plätze gut gemacht. Im Vorjahr war die Stadt im Breisgau auf Rang zwölf und damit außerhalb der Top Ten.
Sehr zur Freude von Freiburgs Oberbürgermeister Martin Horn. „In den vergangenen Jahren haben die Stadt Freiburg und die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe gezielt die Gründungsinfrastruktur ausgebaut – beispielsweise mit Räumen wie der Lokhalle Freiburg, Grünhof und Baden-Campus sowie Beratungsangeboten“, schreibt er auf seinem Instagram-Kanal und spricht von einem „starken Zeichen für die wachsende Gründungs- und Innovationskultur bei uns in der Region“.
München liegt ganz vorne
Auf Platz eins der Liste liegt die bayerische Landeshauptstadt München mit 19,3 Neugründungen pro 100 000 Einwohner, es folgen Berlin (16,3) und Düsseldorf (15,4). „Wir sehen Wachstumsimpulse in sehr vielen Regionen. Das zeigt: Deutschland ist nicht nur in München und Berlin gut aufgestellt, sondern trägt seine Start-up-Stärke zunehmend auch in die Fläche“, sagt Arnas Bräutigam, Co-Founder von startupdetector.
Künstliche Intelligenz sorgt für Gründungsboom
Laut Report besonders im Fokus: Start-ups mit Bezug zur Künstlichen Intelligenz (KI). „27 Prozent der neugegründeten Start-ups nutzen KI als wichtigen Bestandteil ihres Geschäftsmodells“, heißt es in dem Report. Und weiter: „Das macht Künstliche Intelligenz zum wichtigsten Wachstumstreiber der Start-up-Szene.“
„Künstliche Intelligenz ist längst kein Nischenthema mehr, sondern prägt die Gründungsdynamik in vielen Bereichen. Wir sehen KI immer häufiger dort, wo konkrete Probleme gelöst werden – von Software über Medizin bis hin zu industriellen Anwendungen wird sie das Fundament neuer Geschäftsmodelle”, sagt Bräutigam dazu.