Juan Jose Perea wird noch individuell gesteuert, soll aber bald voll einsteigen. Bilder vom Training am Vormittag sehen Sie in der Bildergalerie. Foto: Pressefoto Baumann/Hansjürgen Britsch

Juan José Perea ist der erste kolumbianische Spieler in der Geschichte des VfB Stuttgart. Der Weg des jungen Angreifers zu den Schwaben nahm bereits vor über zehn Jahren seinen Anfang. Sein Onkel erinnert sich, ein Experte gerät ins Schwärmen.

Das Raunen der Schulklasse am Rand des Trainingsplatzes war nicht zu überhören. „Hast du seine Waden gesehen? Brutal!“, staunte ein Viertklässler. Sein Kamerad neben ihm nickte nur anerkennend. Keine Frage, Juan José Perea hinterlässt in den ersten Tagen des VfB-Trainingslagers einen gewissen Eindruck. Dabei wird er, was das Training betrifft, bisher komplett individuell gesteuert, durfte sein Können noch nicht in einer Spielform mit den neuen Kollegen zeigen. Man will es langsam angehen lassen. „Juan hat zuletzt in der Vorbereitung hohe Umfänge trainiert“, sagt Sven Mislintat, der den Angreifer für 2,2 Millionen vom griechischen Erstligisten PAS Giannina verpflichtet und mit einem Vertrag bis 2026 ausgestattet hat.