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Neuweiler Stolpersteine auf dem Friedhof

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Die Steinplatten der Fußwege rund um die Gräber auf dem Breitenberger Friedhof sind teilweise gefährliche Stolperfallen. Fotos: Buck Foto: Schwarzwälder Bote

Es wackelt auf dem Friedhof in Breitenberg. Jedenfalls die Steine zwischen den Gräbern. Das war auch im Gemeinderat ein Thema. Eine Neugestaltung ist aber laut Bürgermeister Martin Buchwald nicht geplant.

Neuweiler-Breitenberg. Gemeinderat Ronnie Waidelich schäumte in der Sitzung nach der Sommerpause. "Der Friedhof in Breitenberg sieht aus wie nach einem Bombenangriff", wetterte er und hatte da vor allem den Bauhof im Visier. Der fahre mit dem Traktor über frisch gesätes Grün, lasse Dreck herumliegen und überhaupt seien die Steinplatten rund um die Gräber "Stolperfallen". "Da ist richtige Verletzungsgefahr", legte Waidelich nach.

Bürgermeister Buchwald konnte in der Sitzung selbst zu diesem Umstand nicht viel sagen, räumte jedoch ein, dass man bei den Steinplatten hinterher sein müsse.

Da der Bauhofleiter allerdings im Urlaub verweilte, konnte sich Buchwald erst später nach den genauen Hintergründen erkundigen. Fakt ist: Entgegen der Darstellung von Waidelich, dass die Bauhofmitarbeiter mit einem großen Schlepper aufs Friedhofsgelände gefahren seien, geht dies rein größentechnisch nicht.

Eingangstore zu schmal für Traktor

Die Eingangstore zum Breitenberger Friedhof sind nämlich deutlich zu klein, um mit einem veritablen Traktor ins Innere zu gelangen. Buchwalds hausinterne Recherchen ergaben, dass es sich dabei lediglich um einen kleinen Rasentraktor handelte, weil der Bauhof das Gras mähte.

Was die Platten angeht, sah Buchwald aber klar den Bauhof in der Pflicht: "Wir müssen danach schauen und kommen auch unserer Verkehrssicherungspflicht nach", betonte der Schultes. Denn, und das ist Buchwald freilich klar, handele es sich hier nicht um einen "rein optischen" Mangel.

"Diese Platten machen immer wieder Ärger", klagt Buchwald. Man müsse also schauen, dass die besonders hervorstehenden Steinplatten schnellstmöglich in Ordnung gebracht würden. Doch, da wirbt Buchwald um Verständnis, sei der Bauhof gerade über den Sommer personell recht ausgedünnt, weshalb eben nicht alles von jetzt auf gleich geschehen könne.

Ausgedehnte Maßnahmen wie eine Neugestaltung seien derzeit nicht in Planung, so der Bürgermeister. Da müsse man im Zweifel überlegen, was man machen könne. Eines will Buchwald aber sicher nicht: Schotter. Der würde bei Schlechtwetter zu sehr in Mitleidenschaft gezogen, fürchtet er.

Es gilt also, jetzt Sofortmaßnahmen zu ergreifen und die wackligen Platten buchstäblich wieder gerade zu rücken.

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