Landrat Helmut Riegger, Geschäftsführer Gerhard Wahl und Wirtschaftsförderer Alexander Schmied im Fertigungsbereich der Veyhl GmbH in Zwerenberg (von links). Foto: Landratsamt Foto: Schwarzwälder-Bote

Landrat Helmut Riegger will Standortbedingungen weiter verbessern / Besuch bei der Veyhl GmbH

Neuweiler-Zwerenberg. Landrat Helmut Riegger und Wirtschaftsförderer Alexander Schmied besuchten die Veyhl GmbH in Zwerenberg. Die Gäste aus der Politik nutzten die Gelegenheit, um sich über die aktuellen Herausforderungen und Themen bei dem Unternehmen zu erkundigen.

Dabei hoben Riegger und Schmied die Bedeutung von Veyhl als wichtigen Arbeitgeber für die Region Neuweiler hervor. "Diese Firma beweist jeden Tag aufs Neue, wie wichtig es ist, seine Wurzeln zu kennen und dennoch international zu handeln", sagte Landrat Riegger. Geschäftsführer Gerhard Wahl beleuchtete die Vor- und Nachteile dieses Standortes im Vergleich zum Schwesterunternehmen in der Nähe von Bremen.

Weitere Gesprächsthemen waren die Verbesserung der Infrastruktur, insbesondere im öffentlichen Nahverkehr, und der Mobilfunkabdeckung sowie die Diskussion über mögliche Maßnahmen zur Erhöhung der Attraktivität des Landkreises als Lebensraum. Nur dann sei es Unternehmen wie Veyhl weiter möglich, Fachkräfte zu gewinnen und sich im internationalen Wettbewerb zu behaupten.

"Es war, ist und bleibt mein Ziel, Unternehmen wie Veyhl bestmögliche Standortbedingungen zu bieten, damit auch der ländliche Raum als Wirtschaftsstandort attraktiv bleibt", betonte der Landrat. Wahl und Riegger sind auch in Sachen Hermann-Hesse-Bahn einer Meinung: "Diese direkte Schienenanbindung an den Ballungsraum Stuttgart ist für den Landkreis sehr wichtig."

Dass sich Veyhl unternehmerisch auf einem sehr guten Weg befindet, wurde während der Betriebsführung deutlich. Riegger, der Veyhl zuletzt bei der Einweihung der neuen Produktionshalle 2012 besucht hatte, zeigte sich beeindruckt von der Weiterentwicklung des Mittelständlers. Am Standort Zwerenberg entwickelt und produziert das Unternehmen inzwischen mit einem Team von mehr als 450 Beschäftigten Metallkomponenten – vorrangig für die internationale Wohn- und Büromöbelindustrie. Zunehmend profitieren aber auch Kunden aus der Agrar-, Automobil-, Medizin- oder Photovoltaiktechnik von der Fertigungskompetenz des international wachsenden Metallverarbeiters.

Im eigenen Ausbildungs- und Schulungszentrum des Unternehmens empfingen die Auszubildenden den Landrat und zeigten ihm, an welchen neuen Ideen sie gerade tüfteln.

"Um die Zukunft zu sichern, lohnt sich die Investition in die Ausbildung junger Menschen", so Landrat Riegger zum Engagement von Veyhl. Er lobte den Auftritt bei der Ausbildungsmesse Top Job in Nagold sowie die Teilnahme des Unternehmens an den Firmen-Infotagen in den kommenden Sommerferien. Geschäftsführer Wahl: "Wir stecken viel Herzblut in das Thema Ausbildung – und das hat sich für uns immer gelohnt."