Auch die SWV-Jugend präsentierte ihre Tänze bei der Hallenfasnet. Foto: Stocker

Fest unter dem Motto "Gugga on Hexa em Flegga": Schräge Tänze und Akrobatik. Schultes löst Schlüssel ein.

Neuweiler - Kurz, dafür umso klangvoller war die Machtübernahme der Narren im Oberen Wald. Kaum hatten die Schnaigees-Gugge sich den Rathausschlüssel angeeignet, strömten auch schon Narren aus der ganzen Region nach Neuweiler, um die Vorherrschaft zu feiern.

Ein buntes, vor allem von schrägen Rhythmen geprägtes Stelldichein gaben sich die Gruppen beim achten Fest unter dem Motto "Gugga on Hexa em Flegga". Verschiedene Guggen ließen über Stunden hinweg die Waldschulhalle beben.

Nach närrischer Art war selbstverständlich auch so mancher Ohrwurm zu hören. Gerne stimmte das Publikum in bekannte Melodien ein.

Doch die Instrumentalgruppen fielen nicht nur durch ihre Musik auf, sondern auch durch die typisch närrischen und überaus fantasievollen Gewänder. Natürlich wurden die unterschiedlichen Tänze, die auf der Bühne dargeboten wurden, ebenfalls musikalisch unterstützt. Der eine oder andere Hexentanz durfte hierbei selbstverständlich nicht fehlen.

Doch auch die Jugend des ortsansässigen Schwarzwaldvereins eroberte die Bretter, die in diesem Fall die närrische Welt bedeuteten. Mit den "Black Pearls" zeigten zunächst die Jüngeren ihr Gefühl für Rhythmus und Akrobatik, ehe die großen Schwestern "Black Roses" die Zuschauer begeisterten.

Mitten unter das närrische Volk mischte sich schließlich auch "Prinz Martin vom Buchenwalde". Erpicht darauf, seinen Schlüssel für das Rathaus zurückzuerobern, tauchte er in das Treiben ein. Gleichwohl blieb ihm am Ende nichts anderes übrig, als den besagten Schlüssel des Verwaltungssitzes frei zu kaufen. "Bier und ein Scheck stimmten die Schnaigees gnädig", berichtete der Schultes schließlich von der gelungenen Rückgabe.

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