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Neuweiler Bauantrag ist schon in den "vorletzten Zügen"

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So soll der fertige Anbau einmal aussehen: Eine Mischung aus Holz, Glas sowie ein Pultdach gibt es.Foto: Architekt Friedrich Großmann Foto: Schwarzwälder Bote

Der Platz für Kinder in Neuweiler geht zur Neige. Deshalb beschloss der Gemeinderat bereits im Februar, einen Erweiterungsbau in Zwerenberg zu realisieren. Jetzt ist der Bauantrag demnächst fertiggestellt – und das trotz Coronavirus.

Neuweiler. So wie es momentan aussieht, kommt das Coronavirus dem Kindergarten-Neubau im Ortsteil Zwerenberg nicht in die Quere. Das vermutet zumindest Bürgermeister Martin Buchwald. "Wir arbeiten momentan an der Vorbereitung für den Bauantrag und derzeit sieht es eher nicht danach aus, dass sich die Sache verschiebt. Mit Sicherheit kann ich es aber natürlich auch nicht sagen", erklärt der Bürgermeister.

Plätze dringend nötig

Doch wie Buchwald versichert, sei man aktuell in den "vorletzten Zügen". Wohl spätestens übernächste Woche soll der Bauantrag dann auch verschickt werden. Man wolle den Antrag natürlich auch so stellen, dass man umgehend grünes Licht bekomme. Sprich man geht lieber gründlich anstatt zu schnell vor.

In einer Gemeinderatssitzung im Februar sagte Buchwald, dass dringend Kindergartenplätze gebraucht werden, und das schon in diesem Frühjahr. Mit Blick auf den Kalender wäre das genau jetzt. Wäre da nicht das Coronavirus.

Aktuell gebe es nur eine Notgruppe in Breitenberg. "Drei Kinder werden dort betreut", erklärt Inge Killinger, Kindergartenleiterin. Aber auch wenn der Kindergartenbetrieb zurzeit nicht so laufe wie sonst, kann sich die Situation schnell ändern und Plätze werden auch nach dem Virus dringend benötigt.

Wie Killinger weiter erklärt, können durch eine zweite Kindergartengruppe in Breitenberg aktuell in den drei Kindergärten in Neuweiler, Zwerenberg und Breitenberg 115 Kinder aufgenommen werden. Genauer: in Zwerenberg 25 Kinder, in Breitenberg 37 Kinder und in Neuweiler 65 Kinder, rechnet man die Kleinkind-Gruppe mit zwölf Plätzen dazu. "Mit der zweiten Gruppe konnten wir schon ein paar Plätze schaffen, vielleicht nicht da wo wir es gerne hätten, aber es ist ein Anfang", sagt Buchwald.

Je nachdem, ob bei dem Neubau in Zwerenberg eine VÖ-Gruppe (Gruppe mit verlängerter Öffnungszeit bis Schuleintritt) oder eine Regelgruppe angestrebt wird, könnten insgesamt 53 oder 56 Plätze genehmigt werden. Das neue Gebäude könnte somit zwischen 28 und 31 Kindern einen Platz bieten. Es kostet allerdings auch eine Stange Geld: 353 400 Euro muss für den schmucken Bau bezahlt werden. Doch er ist nötig.

Folglich der Kindergartenbedarfsplanung, die im September 2019 von der Gemeinde veröffentlicht wurde, rechne man bereits ab dem 1. Juli mit 112 Kindern, die einen Betreuungsplatz benötigen. Ein Jahr später sogar mit 120 Kindern.

Mit Blick auf die bestehenden Kindergartenplätze wird klar, spätestens im kommenden Jahr könnte es eng werden.

Zudem sind in den Bedarfsrechnungen noch nicht die beiden neuen Baugebiete eingerechnet.

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