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Neuweiler Alexander Bonde besucht Zwerenberg

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Minister Alexander Bonde (rechts) erkundigt sich bei Landwirt Wilhelm Stockinger über dessen Erfahrung mit dem Thema Gesundheitsmonitoring. Foto: Hennings

Neuweiler-Zwerenberg - Hoher Besuch bei Landwirt Wilhelm Stockinger in Zwerenberg: Verbraucherminister Alexander Bonde erkundigte sich gestern auf dessen Hof über das sogenannte Gesundheitsmonitoring Rind – ein Thema, von dem jeder profitieren soll.

Wie gesund sind landwirtschaftliche Nutztiere und welche Qualität haben dadurch unsere Lebensmittel? Antworten darauf liefert dieses vor vier Jahren landesweit gestartete Projekt. Es geht darum, Diagnosen von den jährlich drei Millionen Proben bei Kühen über Euter-, Fortpflanzungs- und Kälberkrankheiten besser dokumentieren und auswerten zu können.

Landwirte und Tierärzte haben so die Möglichkeit, langfristige Entwicklungen innerhalb einer Herde festzustellen, Höfe zu vergleichen und einzugreifen, bevor Krankheiten überhaupt erst ausbrechen. So kann auch der Einsatz von Antibiotika minimiert werden.

Wilhelm Stockinger, der den 500 Jahre alten Hof 1988 von seinem Vater übernommen und den Bestand an Fläche und Vieh seitdem verdreifacht hat, war ein Pionier bei diesem Vorhaben. Gestern machte sich daher Minister Bonde (Grüne) ein Bild von einem der wenigen Zuchtbetriebe im Kreis Calw – ganz zur Freude des Landwirts, der den Besuch auch nutzte, um auf verschiedene Probleme in der Landwirtschaft aufmerksam zu machen.

Gemeinsam mit Thomas Steindl von der Landestierärztekammer sowie Klaus Drössler vom Landesverband für Leistungs- und Qualitätsprüfungen in der Tierzucht informierte Stockinger den Minister über die Entwicklung des von allen Seiten gelobten Projekts. "Bundesweit nehmen wir damit eine Vorreiterrolle ein", sagte Drössler. Auch Stockinger sieht darin eine gute Sache: "Am Ende des Jahres sehe ich genau, wo ich mit Hof und Herde stehe."

Entsprechend positiv fiel Bondes Fazit nach dem einstündigen Besuch aus: "Ein spannendes Thema, das letztlich vor allem auch der Gesellschaft zugute kommt. Ich nehme mit, dass wir auf einem guten Weg sind." Übertragen werden soll das Projekt nun auf die Schweinezucht.

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