Auch Irans Präsident Rohani will das Atomprogramm fortführen. Foto: dpa/Mohammad Berno

Die Chancen stehen gut für einen erneuerten Atom-Pakt mit Teheran. Die USA sollten zugreifen, kommentiert Dieter Fuchs

Stuttgart - Nicht nur Angela Merkel entschuldigte sich unlängst öffentlich, um durch die Übernahme der Verantwortung für die Coronapolitik ihren Machtanspruch zu behaupten. Auch Irans Präsident beherrscht diese Übung. Vor kurzem wandte sich Hassan Rohani an sein Volk, Verzeihung erbittend, weil er in seiner Amtszeit nicht alle Ziele erreichte, wie er es versprochen hatte. Es ist der Versuch, das Volk noch einmal für das pragmatische politische Lager des Präsidenten zu gewinnen, bevor im Juni sein Nachfolger gewählt wird. Nachdem Corona und die Trump-Administration ihm, neben innenpolitischen Querelen, seine Bilanz verhagelt haben, und vor allem junge Iraner sich in Scharen abwenden, braucht Rohani einen politischen Erfolg, um die Chance für einen künftigen gemäßigten iranischen Präsidenten zu verbessern.

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