Gudrun Dreher berichtet im Interview mit Pfarrer Daniel Röthlisberger aus ihrem Leben.Foto: Leinemann Foto: Schwarzwälder Bote

Gottesdienste: Pop-Rock-Musik und tiefgründige Gespräche

Fluorn-Winzeln (ml). In Fluorn fanden gleich zwei neu entwickelte Gottesdienste der evangelischen Kirche statt. Der Jugendgottesdienst richtete sich an Schüler der vierten bis achten Klasse. Ein Team aus Jugendlichen sensibilisierte die Besucher für das Thema Mobbing. Dabei wurde deutlich, wie wertvoll ein gutes Miteinander und die Beziehung mit Gott ist.

Mit Pop-Rock-Musik, professioneller Lichttechnik, einem Wohnzimmer-Interview in Lounge-Sessel und einer selbst gemixten Bowle ging sodann der "Neuland-Gottesdienst", der zu zwei Zeiten stattfand, an den Start. "Neuland" steht für die Freude am Experimentieren, für Aufbrüche und die Suche nach interessanten Köpfen und Themen.

Zahlreiche Gäste besuchten die zwei nahezu ausgebuchten Gottesdienste. In einem kurzen Impuls sprach Pfarrer Daniel Röthlisberger über Josef, der als Sklave nach Ägypten verkauft wurde und es bis zum ranghöchsten Beamten des Pharaos schaffte. Trotz seines langen Leidensweges hielt Josef an Gott fest.

Als Interview-Gast berichtete dann Gudrun Dreher aus ihrem Leben: Die in Dunningen wohnhafte Mutter eines schwerbehinderten Sohnes gab bewegende Einblicke in so manche Höhen und Tiefen. Auch erzählte sie davon, wie Gott ihr Kind wiederholt bewahrt habe, aber auch, wie sie mit Krisen umging. Nebst ansprechender Musik zum Mitklatschen war ein Highlight des Abends, dass die Gottesdienst-Besucher eigene Fragen auf Kärtchen aufschreiben durften, die von Dreher beantwortet wurden.

Der nächste Neuland-Gottesdienst ist für Herbst geplant – in der Hoffnung, dass dann das Mitsingen wieder erlaubt ist.