Intendant Sven Gnass kennt keine Pause. Die Kunst verlangt viel. Und dazu gehört selbstverständlich das Neujahrskonzert dazu.
„Bei den diesjährigen Opernfestspielen in Glatt haben 4600 Besucher La Traviata bei 100-prozentiger Platzausnutzung genossen“, schwärmten Intendant Sven Gnass und Hauptamtsleiter Hartmut Walter im Gespräch mit unserer Zeitung.
Zuvor konnte das Residenz-Orchester Baden-Württemberg in der Stuttgarter Liederhalle seine Hip-Hop-Feuertaufe bei Red Bull Symphonic mit Kool Savas erleben. Ein sensationelles Konzert, in dem Rap und Klassik miteinander verbunden wurden.
Im Herbst trat das Residenz-Orchester Baden-Württemberg beim internationalen Gitarrenfestival in Tübingen auf.
Nummer 13 am 1. Januar
Nach diesen gelungenen Kunstwerken ging es für Sven Gnass sofort an das Vorbereiten des bevorstehenden Neujahrskonzerts am 1. Januar. Mit Elan und wohlüberlegter Kreativität stellte er das Programm „Klassik Pops“ für das 13. Neujahrskonzert zusammen.
Für den Vollblutmusiker ist es immer wieder eine wunderbare Aufgabe und ein Riesenspaß, die Kraft der unterschiedlichen Musikstile den Menschen nahezubringen.
Kontrastierend zum Industrie-Design des Backsteinbaus wird ein Steinway-Flügel auf der Bühne stehen. Den in Kiew geborenen Pianisten Andrej Jussow engagierte Sven Gnass für das Konzert.
Jazz und Klassik
Der Preisträger mehrerer internationaler Wettbewerbe und Solist an der Staatsoper Stuttgart wird „Rhapsodie in Blue“ von George Gershwin vortragen und gemeinsam mit dem Orchester Jazz und Klassik vereinen.
Wer kennt sie nicht, die Musik zu alten Lieblingsserien wie „Biene Maja“,„Black Beauty“, „Lassie“ oder John Williams spannungsgeladenen Soundtrack zu „Der weiße Hai“? Das Medley aus diesen verschiedenen Kompositionen wird nicht nur Nostalgikern gefallen, dessen ist sich der Musikdirektor sicher.
Im Dreivierteltakt
Sehr oft gingen die Partituren zwischen den Arrangeuren und ihm zur Fein-Abstimmung hin und her. Jetzt steht das Stück.
Das neue Jahr wird natürlich im Dreivierteltakt eingeläutet. Das Orchester spielt den „Konzertwalzer“ von Alexander Glasunow. Ein weiteres Glanzstück ist das Flügelhorn-Solo „My Way“. Frank Sinatra machte den Hit weltberühmt.
Marke in der Region
Das Neujahrskonzert mit Musik aus verschiedenen Epochen und Genres ist eine Marke in der Region geworden und dies nicht nur dank des virtuosen wie experimentierfreudigen Orchesters in Verbindung mit ausdrucksstarken Solisten.
Kunst und Kultur braucht einen Raum sowie Gönner und Förderer. Und die hat Sven Gnass aus Wirtschaft und dem Landkreis. Zudem ist die Kommunikation mit dem Rathaus direkt und unkompliziert. Und da ist noch das zuverlässige Engagement des Bürger- und Kulturvereins Glatt.
Es gibt bereits Karten
Der Kartenvorverkauf läuft gut an. Im Hinblick auf Weihnachten seien Karten ein schönes Geschenk, so Hartmut Walter. Sven Gnass freut sich auf die vielen Besucher, die wieder neugierig auf Neues und Berührendes sind.
Kartenvorverkauf: Buchlese Sulz oder online unter www.reservix.de.