Die Lauchertmusikanten und ihr Nachwuchs beeindruckten mit Märschen, Polkas und konzertanter Blasmusik.
Zu ihrem Neujahrskonzert unter dem Titel „Melodien für Freunde“ hatten die Lauchertmusikanten in die Melchinger Festhalle eingeladen. Mit einem bunten musikalischen Strauß boten sie den Zuhörern Kompositionen aus ganz unterschiedlichen Genres, von der Polka bis zur Sinfonischen Blasmusik.
Bedauerlicherweise waren nicht so viele Besucher gekommen, wie man das gewohnt ist. Es könnte an der Witterung gelegen haben. In den Straßen herrschten Kälte und Schneetreiben. Ein anderer Grund könnte gewesen sein, dass Melchinger bereits Fasnetsveranstaltungen verpflichtet waren.
Eröffnet wurde der Abend von der Bläserklasse der Grundschule Stetten mit einem „BegrüßungsRap“. In der Bläserklasse erlernen Kinder der 3. und 4. Klasse unter der Leitung von Liane Heinzelmann verschiedene Instrumente. Nach dem Stück „Schnecke und Schwalben“, dem Bläserklassenlied, forderte das Publikum eine Zugabe. Die gewährten die jungen Musiker mit dem schmissigen „Rock in 8 Takten“. Mit Melodien aus „Star Wars“ und „Rock for Daddy“ machte die U-14-Band der Jugendkapelle Stetten-Hörschwag/Melchingen auf sich aufmerksam.
Herausforderungen gemeistert
Die Nachwuchskapelle steht ebenfalls unter der Leitung von Liane Heinzelmann. Auch die Jugend durfte die Melchinger Bühne nicht ohne Zugabe verlassen. Es erklang „Surfing USA“. Nach diesem gelungenen Einstieg eröffneten die Lauchertmusikanten unter Dirigent Thorsten Ströher mit dem Konzertmarsch „Blasmusikgrüße“ ihr Programm. Um gleich darauf mit dem sinfonischen Stück „Lord Tullamore“ in die Landschaft und Kultur Irlands einzutauchen. Bei diesem, von schnellen Tempowechseln und hoher Dynamik lebenden Werk, waren alle Register gefordert. Doch die Kapelle meisterte die Herausforderungen bravourös.
Tolles Trompeten-Solo
Freude an der Musik Mucksmäuschenstill wurde es in der Halle, als bei „Il Silenzio“ das Trompeten-Solo erklang. Langanhaltender Beifall war der Lohn des Solisten. Weiter ging es mit einem Medley für sinfonische Blasmusik aus dem Musical „Die Schöne und das Biest“. Lena und Uli Barth überzeugten mit ihrem Gesang bei „Im schönen Prag“ und bei „Zwei Weggefährten“ brillierten Dominic Barth und Rudi Krestel mit ihren Tenorhörnern. Nach der Pause wechselten sich Polkas, Walzer und Märsche ab. Dabei zeigten die Lauchertmusikanten ihre Freude an dieser Musik.
Funke springt über
Und wie immer sprang der Funke auf die Zuhörer über. Nochmals verzauberten dabei Lena und Uli Barth das Publikum mit ihren Stimmen. Mit dem „Florentiner Marsch“, dem sogenannten Marsch der Märsche, endete ein abwechslungsreiches Konzert, das von Beginn an gefallen hatte. Natürlich gab sich die Halle nicht ohne mehrere Zugaben zufrieden. Anschließend stießen die Akteure mit den weiterhin verbleibenden Gästen auf die kommenden Monate an und ließen sich zu ihrer Leistung g beglückwünschen.
Gekonnt, wortreich und mit vielen Informationen zu den Musikstücken führte Bassist Martin Krämer durch den Abend.