Zum Neujahrsempfang der Gemeinde, der in Niedereschach traditionell mit der historisch begründeten Brotspende verbunden wird, lädt die Gemeinde Niedereschach am Sonntag, 14. Januar, um 14.30 Uhr die Bürgerschaft in die Eschachhalle ein.
Der Neujahrsempfang der Gemeinde Niedereschach findet am Sonntag, 14. Januar, um 14.30 Uhr in der Eschachhalle statt.
Gereicht wird beim Neujahrsempfang die Brotspende in diesem Jahr durch das Rote Kreuz Fischbach, den FC Kappel, das Forum Niedereschach und die „Ohrwürmer“ Fischbach.
Zur Freude von Bürgermeister Martin Ragg, der im Rahmen der Veranstaltung einen Rechenschaftsbericht abgeben wird, hat auch Landrat Sven Hinterseh sein Kommen zugesagt. Die Segensworte kommen in diesem Jahr von Pfarrer Peter Krech von der evangelischen Jakobusgemeinde.
Ehrungen verdienter und engagierter Menschen
Einen breiten Rahmen werden zudem die Ehrungen verdienter und engagierter Menschen aus allen gesellschaftlichen Bereichen der Gesamtgemeinde einnehmen. Neben Einzelehrungen werden auch erfolgreiche Mannschaften und eifrige Blutspender ausgezeichnet.
Die Brotspende hat einen historischen Hintergrund
Dass zum Niedereschacher Neujahrsempfang die Brotspende gehört, bei der für alle Besucher kostenlos Getränke sowie Butter- und Schmalzbrote gereicht werden, hat einen historischen Hintergrund.
Dahinter verbirgt sich die früher in Niedereschach übliche „Armenspeisung“, die „Brotspende“ genannt wurde. Dabei gab es für das Volk von der Obrigkeit kostenlos mit Most, Butter und Schmalzbrote.
Erste großer Höhepunkt des Jahres
Vor diesem Hintergrund hat sich der Neujahrsempfang mit Brotspende zum ersten großen Höhepunkt im jährlichen gesellschaftlichen Leben der Gesamtgemeinde entwickelt. Dabei werden die Gäste kostenlos gereicht. Neben Most gibt es natürlich auch alkoholfreie Getränke. Wer möchte, hat die freiwillige Möglichkeit, sich zu revanchieren und etwas in den im Ausgangsbereich platzierten Spendentopf, dessen Inhalt dem Sozialfonds der Gemeinde zu Gute kommt, zu werfen.
Mit den Geldern des Sozialfonds hilft die Gemeinde schnell, unbürokratisch aber nicht ungeprüft, unverschuldet in Not geratenen Menschen aus der Gesamtgemeinde.