Sie waren für die Kirchengemeinde im Einsatz (von links): Hausverwalterin Anna Storm, Pfarrgermeinderäte Gerd Hammer, Tanja Winterhalter, Martin Haberstroh, Anton Kopp, Reinhold Broghammer und Pfarrer Eberhard Eisele. Foto: Anton

Der Neujahrsempfang der Kirchengemeinde im Adolph-Kolping-Saal zeigte, wie lebendig die Gemeinde agiert und wie viele Kräfte am Werk sind, um das Gemeindeleben aktiv zu gestalten.

Zahlreiche Gemeindemitglieder aus den verschiedenen Gruppierungen nutzten die Gelegenheit zu Gesprächen und ließen das Jahr 2025 Revue passieren. Der Pfarrgemeinderat hatte zur Einstimmung zu einem Gläschen Sekt geladen. Pfarrer Eberhard Eisele freute sich, eine so große Besucherschar willkommen zu heißen. Auch Bürgermeister Michael Moosmann und Gemeinderäte waren unter den Gästen.

 
Viele Besucher kamen zum Neujahrsempfang in den Adolph-Kolping-Saal. Foto: King

Eisele blickte auf den Abschied von Papst Franziskus und die Wahl von Papst Leo XIV. zurück. Anschließend kam er auf die Veränderungen in der Seelsorgeeinheit mit der Wahl von drei neuen Kirchengemeinderäten und der Verabschiedung ausgeschiedener Mitglieder zu sprechen.

Sternsinger im Einsatz

Mit Blick auf die Diözese erwähnte er den Prozess „Kirche der Zukunft“, verbunden mit dem Beschluss von Bischof Klaus Krämer, die bislang etwa 280 Seelsorgeeinheiten zu ungefähr 50 bis 80 „Raumschaften mit Kirchorten“ bis etwa zum Jahr 2030 zusammenzulegen, um Personal und Finanzen zu reduzieren.

Er kündigte an, dass in diesem Jahr pro Raumschaft eine Pfarrei bestimmt werden solle, mit der sich die anderen Pfarreien der Raumschaft vereinigen sollen. Etwa 2030 stünde die Wahl der neuen Kirchengemeinderäte an.

Rückblick und Ausblick, vorbereitet von Gemeindereferentin Viola Schreiber, wurde von den Pfarrgemeinderäten Tanja Winterhalter und Gerd Hammer vorgetragen. Höhepunkte im Kirchenjahr waren die Sternsinger-Aktion mit 44 Sternsingern, die im vergangenen Jahr 13 817 Euro für die Arbeit von Schwester Theresina und das Kindermissionswerk gesammelt hatten.

Neue Ministranten

Die Firmung stand unter dem Motto „On Fire“. Beim Seniorennachmittag unterhielt das Duo Annemarie Dahlke und Lisa Burget.

Ab 1. April war Michaela Moosmann als neue Kirchenpflegerin eingestellt, nachdem Erika Broghammer übergangsweise ausgeholfen hatte. Beim Dorffest beteiligte sich die Kirchengemeinde mit einem Festgottesdienst, bei dem ein Webteppich gestaltet wurde. Der Jugendchor „Fisherman’s Friends“ veranstaltete mit „Vokaltotal“ Mariazell ein Sommerkonzert.

Die Kolpingsfamilie beteiligte sich mit dem Kolpingchor am 100-jährigen Bestehen der Kolpingsfamilie Sulgen. Das Mandolinenorchester hielt sein Herbstkonzert zugunsten von Schwester Theresina ab. Im November wurden die neuen Ministranten eingeführt.

Der Erlös beim Gemeindefest im November wird zugunsten des Kindergarten-Neubaus verwendet. Bei der Cäcilienfeier erhielten Margit Faißt und Organist Alois Menrad eine hochkarätige Ehrung.

Gemeinsame Freizeit

Neu war der schön gestaltete Adventsweg am Waldrand. Die diesjährige Sternsingeraktion erbrachte den hohen Betrag von 13 242 Euro. Im neuen Jahr wollen die Ministranten von Hardt und Mariazell gemeinsam eine Freizeit abhalten. Nach dem Umzug des Kindergartens findet bald die Einweihung des Neubaus statt. Die Sprecher dankten neben dem Kita-Personal vor allem dem Team um Anna Storz, Xaver Klausmann und Waltraud King.

Mit Statistiken ergänzte Pfarrer Eisele den Rückblick der Pfarrgemeinderäte. 2025 gab es zwölf Taufen, 18 Kinder gingen zur Erstkommunion, zehn Jugendliche zur Firmung, eine Trauung in der Pfarrkirche und 19 Beerdigungen fanden statt.

Die kirchliche Sozialstation ist in die Stiftung St. Franziskus überführt worden. Die Heizung der kirchlichen Gebäude erfolgt künftig über den Nahwärmeanschluss der Gemeinde.

Zu einem Tag der offenen Tür zur Besichtigung der neuen Kita ist die Bevölkerung am 27. März eingeladen.