Beim Neujahrsempfang der Städte Geislingen und Rosenfeld lobt Bürgermeister Oliver Schmid den Einsatz der Bürgerinnen und Bürger für das Gemeinwohl.
Zum gemeinsamen Neujahrsempfang der Städte Geislingen und Rosenfeld begrüßte der Hausherr, Geislingens Bürgermeister Oliver Schmid, rund 600 Bürgerinnen und Bürger in der Schlossparkhalle.
Der Musikverein Geislingen unter der Leitung von Dirigent Markus Kurz eröffnete den Abend und untermalte die gesamte Veranstaltung musikalisch. Der Geislinger Schultes begrüßte auch im Namen seines Amtskollegen Thomas Miller aus Rosenfeld die baden-württembergische Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut, Landrat Günther-Martin Pauli, weitere Bürgermeisterkollegen, Gemeinde- und Ortschaftsräte, Ortsvorsteher sowie die vielen Vertreter der Vereine, der Wirtschaft und Kirchen.
Schmid lobte die gute Zusammenarbeit der beiden Städte Geislingen und Rosenfeld. Sie laden seit 2007 zum gemeinsamen Neujahrsempfang ein. Das vertrauliche Miteinander funktioniere auch ohne offizielle Kooperationsverträge hervorragend.
Geislingen feiert 50 Jahre als Gesamtstadt
Im Hinblick auf Geislingen erwähnte er das diesjährige Jubiläum, nämlich den 50. „Geburtstag“ der Stadt. Rückblickend verwies er auf die Verbesserung der Infrastruktur, der Leistungsfähigkeit oder des kulturellen Lebens in den vergangenen 50 Jahren: „Ein wesentlicher Faktor für diese Verbesserungen ist der Zusammenhalt der Bürgerinnen und Bürger“, lobte er.
Das Jubiläum werde im Juni und Juli mit der Veranstaltungsreihe „Kultursommer“ gefeiert. In Zusammenarbeit mit den Vereinen werde ein buntes Programm für alle geboten.
Schmid kündigte ihn als „ein Erlebnis“ an, und er hatte nicht zu viel versprochen: Der staatlich geprüfte Jongleur sprach 45 Minuten frei und ohne Vorlage und zog das Publikum in seinen Bann, indem er immer wieder Inhalte mit Jongliereinlagen visualisierte.
Anhand seines eigenen Lebensweges, der nicht immer gerade verlief, erläuterte Gebhard dem Publikum, dass der beste Moment für Weiterentwicklung und Veränderung im Jetzt liege. Schritt für Schritt und durch kleine Veränderungen im Alltag lerne man dazu.
Dabei unterstrich er die Wichtigkeit der positiven Fehler- und Irrtumskultur. „Trauen Sie sich, auch wenn Sie mal auf dem Irrweg sind. Aus Fehlern lernen Sie!“, rief er dem Publikum ermunternd zu. Mit Mut und Zuversicht solle man Neues ausprobieren, was er unter Einbeziehung eines Zuhörers und einer Jongliereinlage bildhaft machte.
Neugier ankurbeln und Neues wagen
In einer Welt, die sich immer schneller drehe, müsse man Neues wagen: „Das Risiko von heute ist die Sicherheit von morgen“, war seine Statement.
Man müsse die Neugier ankurbeln und sich auf Neues einlassen. Das bringe auch Sicherheit.
Nach der abschließenden Showeinlage mit seinen „Crazy Sticks„erhielt der Redner tosenden Applaus. Rosenfelds Bürgermeister Thomas Miller bedankte sich für den Ansporn zu Neuem. Er lud die Gäste zum Stehempfang ein, um den Austausch und das Miteinander gleich zu üben.