Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter bei ihrem Referat beim Neujahrsempfang des SPD-Ortsvereins Rheinfelden. Foto: Heinz Vollmar

SPD-Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter spricht beim traditionellen Neujahrsempfang in der Nollinger Schmiede des SPD-Ortsvereins Rheinfelden.

Mit dem traditionellen Neujahrsempfang in der Nollinger Schmiede hat der SPD-Ortsverein Rheinfelden am Sonntag einen hoffnungsvollen Auftakt und ein Signal des Zusammenstehens für das Jahr 2026 gesetzt.

 

Mit diesen Worten begrüßte die SPD-Ortsvereinsvorsitzende Karin Paulsen-Zenke Mitglieder und Freunde, so auch aus den Rheinfelder Ortsteilen, vom SPD-Ortsverein Grenzach-Wyhlen sowie von der SP in Rheinfelden/Schweiz.

Einen besonderen Gruß richtete sie an die Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter sowie an den Vertreter der Presse, während sie sich gleichzeitig für die Freiheit der Presse und eine kritische Presseberichterstattung aussprach.

Die SPD müsse indes Stärke beweisen, so auch im Hinblick auf ein Gegengewicht zu den konservativen Kräften, so die Rheinfelder SPD-Ortsvereinsvorsitzende. Grußworte überbrachte sie von Joana Stöhrer da Costa, der SPD-Kandidatin für die Landtagswahlen in diesem Jahr.

„Unser Land ist nicht kaputt, wie viele sagen“

Für Frieden und Stabilität in der Welt sprach sich beim Neujahrsempfang SPD-Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter angesichts einer immer zerbrechlicher werdenden internationalen Ordnung aus.

Auch sie kritisierte die weltweit festzustellende Einschränkung der Pressefreiheit. Den Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine verurteilte sie auf das Schärfste und sprach sich für eine SPD-Politik aus, die für ordentlich bezahlte Arbeit und bezahlbare Wohnungen steht und dafür, dass niemand abgehängt werde.

Neben den vielen Problemen, die man jedoch durchaus habe, müsse man aber auch festhalten, dass „unser Land nicht kaputt ist, wie viele sagen“, so die Staatssekretärin.

Gute Verhältnisse dank der SPD

Vielmehr sei Deutschland nach wie vor die stärkste Wirtschaftsmacht in Europa, die sich auch durch eine solidarische Gesellschaft auszeichne. Dies sei auch ein Verdienst der SPD, die sich für die Erhöhung des Mindestlohns, für eine Anpassung des Wohngeldes sowie für die finanzielle Unterstützung von Familien mit kleinen Einkommen eingesetzt habe. Die SPD mache sich mithin stark und suche nach Lösungen, so Rita Schwarzelühr-Sutter.

Die AfD spalte hingegen die Gesellschaft, spiele die Menschen gegeneinander aus und suche immer wieder nach Sündenböcken, anstatt nach praktischen Lösungen für die Bürgerinnen und Bürger zu suchen.

Mit einem Bibelspruch für mehr Umverteilung

Mit dem Bibelspruch „Eher geht ein Kamel durchs Nadelöhr bevor ein Reicher in den Himmel kommt“ (Markus-Evangelium) sprach sich die Staatssekretärin für mehr soziale Wärme gegenüber den Hilfebedürftigen aus und forderte auch von den Vorstandsetagen großer Konzerne mehr Verantwortung.

Eine klare Absage richtete sie an die „Rolle-Rückwärts“ in Sachen Atomkraft, wie sie aktuell von der CSU gefordert wird. Vielmehr liege die Zukunft in den erneuerbaren Energien wie auch in Bezug auf den Wasserstoff.

Die SPD werde daher auch weiterhin gebraucht, denn gäbe es die SPD schon jetzt nicht mehr, würde es eine Koalition der CDU/CSU mit der AfD geben, so Rita Schwarzelühr-Sutter beim Neujahrsempfang des SPD-Ortsvereins Rheinfelden.

Bessere Bildungspolitik gefordert

Weitere Grußworte richteten beim Neujahrsempfang der SPD-Kreisvorsitzende Sven Widlarz sowie Brigitte Ruedin von der SP aus Rheinfelden/Schweiz an die anwesenden Besucher. Widlarz betonte in diesem Zusammenhang die fehlgeleitete Bildungspolitik der CDU im Land und sprach sich für neue Impulse der SPD in der Bildungspolitik aus.

Brigitte Ruedin lobte indes die gute grenzüberschreitende Zusammenarbeit wie auch die gemeinsame Wertehaltung der Sozialdemokraten, diesseits und jenseits des Rheins. Gleichzeitig überbrachte sie die Grüße und Neujahrsglückwünsche der neu gewählten Stadtpräsidentin von Rheinfelden/Schweiz, Claudia Rohrer.

Über die Ehrungen beim Neujahrsempfang des SPD-Ortsvereins Rheinfelden berichten wir in einer unserer kommenden Ausgaben.