Die Fusion der katholischen Pfarrgemeinden war ein zentrales Thema beim Neujahrsempfang.
Bei dem Empfang im Pfarrsaal St. Cyriak wurde über die Veränderungen durch die Fusion der Pfarrgemeinden und Seelsorgeeinheiten zur Pfarrei Villingen informiert.
Zu Gast im Bregtal war an diesem Abend Pfarrer Thomas Mitzkus als Leiter der neuen Pfarrei „Unsere Liebe Frau Villingen“, damit auch künftig der leitende Pfarrer für das obere Bregtal.
Pfarrer Harald Bethäuser bleibt in Furtwangen, ist aber nicht mehr der Pfarrer für das obere Bregtal sondern stellvertretender Pfarrer für die neue „Kirchengemeinde Im Quellenland“.
Neue Pfarrei vorgestellt
Eröffnet wurde dieser Empfang wieder mit einer kurzen Andacht in der Pfarrkirche St. Cyriak, bevor man sich dann im Pfarrsaal traf. Eingeladen hatte, so Pfarrer Bethäuser, das neue Gemeindeteam, das auf der Fläche der ehemaligen Seelsorgeeinheit Bregtal vergleichbar mit dem ehemaligen Pfarrgemeinderat Bregtal agiert. „Man könnte sagen: Die Raumschaft Bregtal der Kirchengemeinde im Quellenland hat eingeladen“, so Bethäuser.
Pfarrer Thomas Mitzkus stellte noch einmal kurz die neue Pfarrei „Unsere Liebe Frau Villingen“ vor, die aus sechs Seelsorgeeinheiten, darunter die Seelsorgeeinheit Oberes Bregtal mit ihren acht Pfarreien, entstanden ist. Der Pfarrgemeinderat in der Seelsorgeeinheit wird dabei ersetzt durch den Pfarreirat der neuen Großpfarrei. Statt des Stiftungsrates verwaltet künftig der „Pfarrei-Vermögensverwaltungsrat“ die Finanzen in der neuen Pfarrei.
Veränderung gebe es in der Verwaltung, die sich auch erst einspielen müssten. „Diese Veränderungen müssen wir aushalten“, so Pfarrer Mitzkus. Aber in den Gemeinden solle es erst einmal weiterlaufen wie bisher. Die Initiativen sollten weiter gepflegt werden, die Finanzmittel für solche Aktionen in den Gemeinden stünden weiter wie gewohnt zur Verfügung.
Im Mittelpunkt der neuen Pfarrei stehe der „menschliche Glaube“, alle sollen hier weiter dabei sein. Jeder könne auch wieder Ideen einbringen. Auch nach außen, gerade gegenüber Menschen, die Kirche und Glauben skeptisch gegenüberstünden, solle man seinen Glauben bekennen. Anschließend gab es dann eine gemütliche Pause mit Imbiss, untermalt mit Winterbildern von Peter Saupe.
Bürgermeisterstellvertreterin Isolde Grieshaber überbrachte die Grüße des Gemeinderates. Sowohl in der Stadt mit dem neuen Bürgermeister wie der neuen großen Kirchengemeinde stünden aktuell wichtige Neuerungen an. Doch Veränderungen seien auch wieder eine Herausforderung und Chance. Sie hoffe, dass das gute Verhältnis der politischen zur Kirchengemeinde weiterhin so gut funktioniere.
Offizieller Einführungsgottesdienst am 28. Januar
Nach Gesangsvorträgen von Martin Dorer stellte Ursula Ruf noch ein großes Projekt vor: Entlang der Kirche in Vöhrenbach wurde das verwilderte Beet komplett erneuert und bepflanzt. Möglich wurde dies durch einen Zuschuss durch das „Hundertfüßerprogrogramm“, mit dem die Erzdiözese nachhaltige Projekte mit dem Ziel der Klima-Neutralität fördere.
Schließlich lud Pfarrer Thomas Mitzkus auch die Katholiken aus dem Bregtal zum offiziellen Einführungsgottesdienst der neuen Pfarrei „Kirchengemeinde Im Quellenland“ am Mittwoch, 28. Januar, um 18 Uhr im Villinger Münster ein. Dazu gehört die Investitur von Pfarrer Thomas Mitzkus und die Einführung des Kernteams und des Verwaltungsvorstandes der neuen Pfarrei.