Nach der Geburt des Neujahrsbabys (von links): Oberarzt Andreas Kuznik, Luisa mit ihren Eltern Andreas Keller und Rebecca Meisner sowie Chefarzt Peter Seropian. Foto: KLF

Kaum hatte das neue Jahr begonnen, kam schon das Neujahrsbaby zur Welt.

Freudenstadt - Das Klinikum Freudenstadt startet nach 1088 in 2021 geborenen Babys in ein neues Geburtenjahr. Das letzte Baby im vergangenen Jahr wurde um 3.30 Uhr an Silvester geboren. Es wog 3310 Gramm, teilen die Krankenhäuser Landkreis Freudenstadt (KLF) mit. Mama Kristina Hristova und der stolze Papa konnten gleich nach der Geburt von Alexander den ersten Jahreswechsel feiern. Mit Sicherheit ein ganz besonderer Jahresabschluss für die junge Familie, so die KLF.

4190 Gramm und 53 Zentimer

Das erste Baby 2022 kam am Neujahrstag um 14.48 Uhr im Klinikum Freudenstadt zur Welt. Luisa Keller wog bei der Geburt 4190 Gramm und ist 53 Zentimer lang. Die Ärztin Agnes Käser und die Hebamme Beate Heinzelmann haben die Eltern bei der Geburt begleitet und freuen sich mit der jungen Familie aus Freudenstadt.

"Mit 1088 geborenen Kindern in 2021 sind die Geburtenzahlen im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen", wird der leitende Oberarzt Andreas Kuznik zitiert. Im Klinikum sind 514 Mädchen und 574 Jungen zur Welt gekommen. 13 Mal waren es Zwillinge. "Das vergangene Jahr hat uns weiter vor große Herausforderungen gestellt. Wir möchten den werdenden Eltern trotz Pandemie eine weitestgehend ›normale‹ Geburt ermöglichen. Dazu gehört für uns ganz klar, dass eine Begleitperson bei der Geburt dabei sein kann, auch bei einem Kaiserschnitt. Nach der Geburt ist der Besuch des Vaters oder dieser einen Bezugsperson auf der Wochenbettstation ebenfalls gestattet. Das ist ganz wichtig für die mentale Unterstützung", so Chefarzt Peter Seropian.

Hebammen "leisten eine fantastische Arbeit"

Außerdem dankt Peter Seropian dem Hebammenteam: "Die Hebammen bei uns im Klinikum, aber auch die niedergelassenen Hebammen, die die Vor- und Nachsorge zu Hause übernehmen, leisten eine fantastische Arbeit. Das ist gerade in Zeiten, in denen die Kontakte stark eingeschränkt sind, besonders wichtig, um den jungen Familien einen guten Start zu ermöglichen."